In den kommenden Tagen bleibt das Wetter wechselhaft, aber der Wettercharakter beruhigt sich weiter und lässt in einigen Regionen auch häufiger mal die Sonne zum Vorschein kommen, was am Dienstag und Mittwoch häufiger über Baden-Württemberg und Bayern der Fall sein kann. Mit einer kräftigen Südwestströmung steigen die Temperaturen weiter an und erreichen am Mittwoch mit +7 bis +12 Grad und über dem Westen und Nordwesten örtlich bis +15 Grad ihren voraussichtlichen Höhepunkt. Am Donnerstag und Freitag überquert ein schwacher Tiefausläufer Deutschland langsam von Nordwest nach Südost und führt wieder kühlere Luftmassen übers Land. Mehr dazu in der aktuellen Wettervorhersage Januar 2018.

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Zunächst noch milde Wetterentwicklungen

Bis Ende Januar ist mit zunächst wenig Veränderungen zu rechnen. Das amerikanische Wettermodell berechnet ein Hochdrucksystem quer von den Azoren bis nach Mitteleuropa liegend, was den ruhigen, milden und nur leicht wechselhaften Wettercharakter bis zum 29. Januar aufrecht erhalten kann.

Das europäische Wettermodell simuliert eine ganz ähnliche Wetterentwicklung, allerdings rückt ein Tiefdrucksystem über Skandinavien weiter nach Süden vor, so dass bis zum 29. Januar der Wettercharakter wechselhaft und auch windiger werden kann.

Winterliche Tendenzen im Februar, oder bleibt das milde Wetter erhalten?
Winterliche Tendenzen, oder bleibt das milde Wetter im Februar erhalten?

Februarwetter: winterliche Tendenzen nehmen zu

Bereits seit ein paar Tagen berechnen die Wettermodell den Ansatz, das Hochdrucksystem über Mitteleuropa weiter westlich auf den Atlantik zu positionieren. Das ist auch in den Berechnungen von heute Nacht und auch heute der Fall gewesen. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so kann sich zum Start in den Februar 2018 das Azorenhoch in kugelrunder Formation auf dem Atlantik positionieren und seine nördlichen Gradienten bis kurz vor Grönland ausweiten. Sollte dies gelingen, so würden an den östlichen Hochdruckgradienten die Tiefdrucksysteme abrutschen und mit einer Nordwestwetterlage zunächst für nasskalte Wetterverhältnisse in tieferen und teils schon winterliche Wetterverhältnisse in mittleren und höheren Lagen sorgen können.

Das amerikanische Wettermodell berechnet das Hochdrucksystem zum 30. Januar zwischen den Azoren und England etwas nordöstlicher, aber auch hier gelingt die Zufuhr nasskalter Luftmassen aus nordwestlichen Richtungen. Anfang Februar wird das Hochdrucksystem zwischen Island, England und den Azoren noch weiter nördlicher berechnet, was einen Erhalt der aktiven Tiefdruckrinne vom Atlantik her zunehmend in Frage stellt. Anders formuliert ist ein Wetterwechsel in den ersten Februar-Tagen nicht auszuschließen.

Wetter Februar: winterliche Ansätze ja, aber wie wahrscheinlich sind diese?

Keine Frage, es ist ein Wettertrend, der sich seit mehreren Tagen immer wieder einmal zeigt. Entsprechend groß sind die Unsicherheiten in den Kontrollläufen, wenngleich auch hier der Temperaturtrend Anfang Februar nach unten zeigt. Aber: die Wettermodell gehören zu den kühleren Varianten der Kontrollläufe. Man wird also abwarten müssen, wohin sich das entwickeln kann.

Welche Varianten sich daraus ergeben können und was die aktuellen Berechnungen ergeben haben, klären wir heute Nachmittag gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend Winter, welcher heute Abend gegen 20:00 Uhr nochmals aktualisiert wird.

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