Erst zum Freitag zeigt sich der aktuellen Wettervorhersage eine mit zunehmender Sonnenscheindauer ansteigende Temperaturtendenz von Süden her, welche sich voraussichtlich aber noch nicht bis über die Gebiete nördlich der Mittelgebirge durchsetzen kann. Betrachtet man die aktuellen Simulationen der Wettermodelle, so mag sich das voraussichtlich zum Wochenende hin ändern. Der Tiefdruckwirbel, welcher für die frischen Temperaturen bis Freitag verantwortlich war, zieht am Wochenende nach Nordosten ab und gleichzeitig strebt der hohe Luftdruck über der Mittelmeerregion weiter nach Norden und kann über Deutschland am Samstag und Sonntag eine warme Südwestströmung initialisieren. So können die Temperaturen von Samstag mit +20/+25 Grad, örtlich bis +27 Grad bis zum Sonntag auf +23/+29 Grad, örtlich bis +31 Grad ansteigen. Niederschläge sind kaum zu erwarten, wobei über dem Süden und Südosten die Schauer- und Gewitterneigung zunehmen aber regional begrenzt bleiben kann. Zum Start in die neue Woche kann sich das Hochdrucksystem über Mitteleuropa etablieren und die atlantische Frontalzone in ihrem Fortgang nach Osten blockieren. Das führt sowohl nach dem europäischen, als auch amerikanischen Wettermodell zu kräftigen Tiefdruckentwicklung zwischen Island und England, welche im Verbund mit dem Hoch sehr warme Luftmassen aus dem Süden nach Deutschland führen kann. So bleibt es vom 3./5. August - abgesehen von lokalen Schauern und Gewittern - voraussichtlich trocken und die Temperaturen können auf +24/+30 Grad, örtlich bis +34 Grad ansteigen. In den vergangenen Tagen zeigte sich diese Entwicklung noch unsicher - betrachtet man heute die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+24) / zu warm (>+24), so liegen diese am 4. August bei 5/10/85 und bestätigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Rückkehr des Sommers in den ersten August-Tagen. Ob das so bleibt, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Sommerwetter.

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