Aauch heute zeigen das europäische und amerikanische Wettermodell hochsommerliches Wetter im Süden – die Temperaturen schwanken dort zwischen 24 und 31 Grad. Besonders am Freitag kann es im Süden zu unwetterartigen Gewittern kommen. Die „Abkühlung“ auf 25 Grad wird nur von kurzer Dauer sein, denn bereits zum Sonntag steigen die Temperaturen wieder in Richtung 30 Grad. Wenn man die Wettermodelle und deren Kontrollläufe interpretiert, wird auch die gesamte nächste Woche im Süden mit 28 bis 34 Grad noch hochsommerlich heiß werden. Der Norden hingegen tut sich noch etwas schwer, denn dort ist der Einfluss des Tiefdrucksystems bei England noch zu groß. Die Temperaturen bewegen sich bei wechselhaftem Wetter bis zum Freitag zwischen 19 und 22 Grad, erst zum Wochenende setzt sich dort auch die wärmere Luft durch und in der kommenden Woche können sich die Norddeutschen voraussichtlich endlich auf sommerliche Temperaturen um die 25 Grad freuen. Apropos Trend, die Kontrollläufe zeigen den Fortbestand des warmen Wetters bis mindestens zum 27. August.

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Im Süden heute schon verbreitet 27 Grad, wenn auch teilweise noch bewölkt, im Norden dagegen noch Temperaturen um 20 Grad. Dazu im Norden immer wieder ein wenig Regen möglich, etwas mehr am Freitag. Im Süden dagegen weitestgehend Niederschlagsfrei, bevor am Freitag in der schwül-warmen Luft die ersten Gewitter auftreten, welche teils unwetterartig sein können. Ab dem Wochenende gibt es aber bei den Temperaturen nur noch eine Richtung und die zeigt sowohl im Norden, als auch im Süden steil nach oben. Zwischen 25 und 32 Grad werden erwartet, örtlich sogar bis 35 Grad. Diese Hochsommerliche Phase wird auch heute von den Wettermodellen bis zum 26. August als relativ stabil gerechnet, anschließend gibt es wieder größere Unsicherheiten. Der Trend bleibt jedoch auch über dem 26. August eher bei der sommerlichen Wettervariante mit Temperaturen zwischen 23 und 30 Grad. Sowohl das amerikanische als auch das europäische Wettermodel sehen diese sommerliche, teils hochsommerliche Entwicklung, so dass die Wahrscheinlichkeit für ein Eintreffen zum heutigen Stand recht hoch ist.
Weiterhin sommerliche Aussichten für die Gebiete südlich der Mittelgebirge, nördlich davon nur zögernd wärmer, aber zum Wochenende hin auch dort zunehmend sommerlich mit Temperaturen um 25 Grad. Der Grund dafür ist ein lang gestrecktes Hochdrucksystem von den Azoren bis hin ins östliche Nordmeer, welches in seiner Lage durch ein Tiefdrucksystem bei England gestärkt wird. Damit einhergehend ist es im Norden bis zum Wochenende nur mäßig warm und wechselhaft. Die Temperaturen schwanken dort um die 20 bis 22 Grad. Ganz anders dagegen im Süden, nach den Unwetterartigen Niederschlägen vom Sonntag und Montag wird es dort jeden Tag etwas wärmer und schöner. Die Temperaturen klettern bereits bis zum Donnerstag auf Werte um die 30 Grad, bevor zum Freitag hin wieder eine kleine Störung angenehmere Temperaturen um die 26 Grad mit sich bringt. Zum Wochenende allerdings klettern – nach heutigem Stand – die Temperaturen verbreitet auf über 30 Grad (örtlich werden auch 35 Grad gerechnet). Schaut man auf die nächste Woche, so zeigt sich eine Stabilisierung des spätsommerlichen Trends. Bis zum 25. August zeigen die Kontrollläufe nun im Süden recht einheitlich hochsommerliches Wetter mit Temperaturen um die 30 Grad und im Norden immerhin sommerliches Wetter mit Temperaturen zwischen 23 und 26 Grad.
Auf und ab beim Wetter auch in der kommenden Woche. Zunächst geht das „sommerliche“ Intermezzo am Montag zu Ende und wird sogleich am Dienstag – zumindest südlich der Mittelgebirge mit rund 25 Grad fortgesetzt, findet am Donnerstag mit rund 30 Grad seinen Höhepunkt, bevor zum Freitag hin sich die Luft wieder auf angenehme 25 Grad abkühlt, bevor sie zum Wochenende wieder die 30 Grad Marke anstrebt. Dazu kann es in der relativ feuchtwarmen Luft zu gewittrigen Regenschauern kommen. Im Süden kann man also durchaus von Spätsommer Wetter sprechen. Im Norden ist es dagegen nicht ganz so warm, aber mit 22 bis 24 Grad ist es schon mal wärmer als in den vergangenen Tagen. Regen fällt auch im Norden immer mal wieder, konzentriert sich im Wesentlichen aber auf den Freitag der kommenden Woche. Letzten Ende zeigt sich der August dann doch noch recht versöhnlich, drohte doch das zweite Drittel zunächst noch als zu kühl auszufallen. Damit stehen die Wahrscheinlichkeiten für ein sommerliche August Drittel - zumindest im Süden – nicht schlecht aus.
Gestern haben wir noch darüber philosophiert und spekuliert, wie sich das Wetter nach dem 15. August entwickeln könnte, da die weitere Entwicklung von den Wettermodellen her äußerst unterschiedlich und unsicher betrachtet wurde. Jedoch war auch gestern schon ein Trend im Süden hin zum sommerlichen Wetter erkennbar, welcher sich in den heutigen Modellläufen bestätigt hat. Darüber hinaus sind sich nun beide Modelle recht einig, dass in weiten Teilen von Deutschland eine weitere, sommerliche Woche bekommen wird. Für den Süden bedeutet das Temperaturen zwischen 23 und 26 Grad, örtlich auch über die 28 Grad ansteigend. Im Norden wird es nur zögerlich wärmer, aber im Verlauf der kommenden Woche steigen auch dort die Temperaturen über 21 Grad. Die Kontrollläufe bestätigen diesen Trend ebenfalls. So richtig trocken – sommerlich trocken – wird es allerdings nicht. Immer wieder kann es in der, vor allem im Süden, sehr schwülen Luft kurze und z.T. gewittrige Regenschauer geben.