Der Wetterverlauf der kommenden Woche dürfte für viele Meteorologen spannend werden, da die ersten "Winter"-Stürme zu erwarten sind. So simuliert das amerikanische Wettermodell den Höhepunkt der Windereignisse voraussichtlich am Freitag mit Windgeschwindigkeiten zwischen 60-90 km/h und bis 110 km/h an der Küste und über exponierten Lagen, wobei im Detail die Entwicklung noch abgewartet werden muss - eventuelle Randtiefentwicklungen könnten auch kräftige Sturmböen bis hin zu orkanartigen Windereignissen zur Folge haben. Das aktiv-dynamische Westwindwetter erreicht also Mitteleuropa und macht damit ein Wintereinbruch in tieferen Lagen unmöglich, in mittleren Lagen wenig wahrscheinlich und etwas wahrscheinlicher ab den höheren Lagen. Im Zeitraum zwischen dem 13./16. Dezember simuliert das amerikanische Wettermodell vorübergehend eine Beruhigung, so dass auf der Rückseite des Sturmtiefkomplexes kurzzeitig kühlere Luftmassen nach Deutschland vordringen können. Der Temperaturcharakter bleibt aber mit +1/+6 Grad tendenziell eher nasskalt und wenig winterlich. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so ist auch hier das Sturmtief ab dem 10. Dezember sehr wahrscheinlich, jedoch beruhigt sich die Situation zum kommenden Wochenende demnach nicht, da in rascher Abfolge bis zum 16. Dezember weitere Tiefdrucksysteme nachfolgen können. Eine erhöhte Niederschlagswahrscheinlichkeit mit Potential für Starkwindereignisse bei überwiegend nasskalten Temperaturverhältnissen sind im Zeitraum zwischen dem 10./16. Dezember nach dem europäischen Wettermodell die Folge daraus. Ob sich in der Vorweihnachtszeit an der starken Westwindzirkulation noch etwas ändern kann, klären wir gegen klären wir gegen 15:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter zur Vorweihnachtszeit und gegen 20:45 Uhr erfolgt heute Abend eine Aktualisierung dieser Wetterprognose.
Update:
Sowohl das amerikanische als auch das europäische Wettermodell bleiben im Zeitraum zwischen dem 10./17. Dezember wechselhaft und die Wahrscheinlichkeit für Starkwindereignissebleibt erhalten. Dabei kommt es auf der Vorderseite eines Tiefdrucksystems zu einer Anströmung milderer Luftmassen und nachfolgend können kühlere Luftmassen nach Deutschland einfließen. Insgesamt ist der Temperaturtrend aber als nasskalt zu bezeichnen. Darüber hinaus simuliert das amerikanische Wettermodell ein Verbleib der Westwindzirkulation. Winterwetter in tieferen Lagen bis zum 20. Dezember demnach unwahrscheinlich, in mittleren Lagen wenig wahrscheinlich und in höheren Lagen (800-1.200 Meter) nicht unmöglich. Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe zeigt für den 15. Dezember Werte zwischen -2/+8 Grad (Mittelwert: +2/+4 Grad) und am 20. Dezember zwischen -2/+10 Grad (Mittelwert: +5 Grad). Wie sind die Verhältnisse von zu kalt/normal/zu warm? Zum Stichtag 22. Dezember: 5/55/40.

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