Die Wettermodelle simulieren für den Zeitraum zwischen dem 25. und 30. November zwischenzeitlich eine gemeinsame Linie. So gelingt es dem Hochdrucksystem über England nicht eine Hochdruckbrücke zu dem Hochdrucksystem über Russland aufzubauen. Das Tief bei Skandinavien bleibt stark strukturiert und hält das Hoch auf dem Atlantik, wobei sich im Zusammenspiel beider Systeme die Troglage halbwegs erneuert wird - anders ausgedrückt geht die Temperaturtendenz in der kommenden Woche etwas nach unten. Am 26./27. November tropft von Norden mit einer Wahrscheinlichkeit von 56 Prozent eine Tiefdrucksystem nach Süden ab und advehiert im Norden kurzzeitig wärmere Luftmassen, so dass die Temperaturen im Norden auf +5/+8 Grad ansteigen können, während im Süden meist Werte zwischen -2/+3 Grad zu erwarten sind; südlich der Donau sind die ersten Dauerfrosttage nicht unwahrscheinlich. In der Gesamtbetrachtung bleibt die Wellenbewegung der Polarfront erhalten, was eine Rückkehr zu milden Westwindwetter erschweren wird. Zudem ist das Hoch bei England stabil und Kugel-rund, so dass die Wahrscheinlichkeit für einen Erhalt der nasskalten Witterung höher einzustufen ist. Das Langfristmodell zeigt für die Wintermonate Dezember, Januar und Februar unverändert einen normalen bis leicht zu warmen Winter mit einer leicht erhöhten Niederschlagserwartung. Das Langfristmodell des Deutschen Wetterdienstes zeigt mit einer Wahrscheinlichkeit von 38 Prozent einen zu warmen Winter, mit 36 Prozent einen normalen Verlauf des Winters und mit 26 Prozent eine zu kalte Witterung im Winter. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 14:00 Uhr in einer neuen Schneeprognose und gegen 15:00 Uhr mit einem neuen Wettertrend zum Wetter im Dezember.

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