Die Großwetterlage gestaltet sich bereits Anfang Juli in den aktuellen Simulationen der Wettermodelle differenziert, wenngleich das Ergebnis daraus ähnlich ist - wechselhaft bei Tageswerten von verbreitet zwischen +18/+25 Grad. Darüber hinaus zeigt das amerikanische Wettermodell eine Variante, welche bereits gestern angedeutet wurde: ein abtropfender Tiefdruckkomplex vor Mitteleuropa. Bedingt durch die zunehmende Dynamik auf dem Atlantik kann das Tiefdrucksystem sich nicht weiter gen Osten verlagern, sondern tropft zwischen England und Portugal nach Süden ab. Nun bleibt dieser dort nicht stationär liegen, sondern positioniert sich im weiteren Verlauf wieder nach Nordeuropa, kommt aber nur bedingt weiter nach Osten voran. Insofern liegt die Tiefdruckachse erneut - wie am kommenden Wochenende - quer über Mitteleuropa, was im Zeitrum zwischen dem 5./7. Juli sehr warmes Vorderseiten und nachfolgend kühleres Rückseitenwetter zur Folge haben kann. Das europäische Wettermodell positioniert das dynamisierende Tiefdrucksystem zwischen dem 5./6. Juli zwischen Skandinavien und England etwas nördlicher, wobei im Ergebnis fast das gleiche Wetter bevorsteht - zunächst warmes Vorderseiten- und nachfolgend kühleres Rückseitenwetter. Anders ausgedrückt bleiben die Wetterverhältnisse im ersten Juli-Drittel wenig stabil und werden immer wieder von Tiefdrucksystemen beeinflusst - im Westen wohl etwas mehr, als im Osten. Die Temperaturen pendeln dabei um den vieljährigen Mittelwert herum, was gemäß dem Temperaturspektrum bspw. am 8. Juli Werte zwischen +14/+26 Grad bei einem Mittelwert von +20 Grad im Norden und +22 Grad im Süden zumindest einen leicht positiven Temperaturtrend in Aussicht stellt. Das Langfristmodell hat eine geringfügige Änderung vorgenommen. Nachdem das Wetter im Juli bislang normal bis leicht zu warm ausfallen sollte, ist die Prognose nach der Korrektur normal bis leicht zu kühl. Für die Aussichten im August hat sich nichts geändert: normal bis leicht zu kühl bei weitgehend normalen Niederschlagsverhalten. Betrachtet man den aktuellen Mittelwert der Temperaturen für den Juni, so liegt dieser aktuell um +1,1 Grad über dem langjährigen Temperaturmittel, wobei man im Norden einen normalen und im Süden einen deutlich positiven Mittelwert registrieren kann.

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