Das Tief westlich von Deutschland weitet sich in den kommenden Tagen etwas weiter nach Osten aus und kann somit das Wetter in Deutschland mit einer erhöhten Schauer- und Gewitterneigung auch zum Wochenstart noch beeinflussen. Doch bereits ab Dienstag simulieren die Wettermodelle verschiedene Ansätze der Großwetterlage. So zeigt das amerikanische Wettermodell weiterhin hohen Luftdruck zwischen Island und Skandinavien, so dass die schwachgradientigen Tiefdrucksysteme einen südlich verlagerte Bahn einschlagen müssen, welche voraussichtlich zwischen England, Frankreich, Alpenraum, östl. Mittelmeer verlaufen wird. Als Folge daraus gestaltet sich der Zeitraum zwischen dem 27./31. Mai mit höherer Wahrscheinlichkeit wechselhaft und mit Temperaturen zwischen +17/+24 Grad relativ warm. Das europäische Wettermodell zeigt eine ähnliche Konstellation, jedoch wird demnach das Azorenhoch "steiler" aufgestellt und verlagert sich langsam in Richtung England, so dass Deutschland zum Monatsende in eine mäßig warme und wechselhafte Nordwest- bis Nordströmung gelangen könnte (+15/+21 Grad). Insgesamt fehlt aber bei beiden Wettermodellen die Dynamik, so dass das "Wachstumswetter" bis Monatsende eine deutlich höhere Eintreffwahrscheinlichkeit hat. In den vergangenen Tagen wurden wir des Öfteren gefragt, wie wohl das Wetter am 29. Mai (Vatertag, Christi Himmelfahrt) werden wird. Zum heutigen Stand gibt es im Trend im Süden ein leicht erhöhtes Schauerrisiko und mit schwachen Wind aus nördlichen Richtungen können die Temperaturen - je nach Sonnenscheindauer - auf +18/+24 Grad ansteigen. Die Prognosegüte hierfür liegt bei etwa 43 Prozent. Warum so niedrig? Es ist zum heutigen Stand im Detail noch nicht geklärt, wo die Tiefdruckrinne verlaufen und die Hochdrucksysteme sich positionieren werden - entsprechende Verschiebungen können anderes Wetter zur Folge haben. Die Kontrollläufe simulieren am Vatertag mehrheitlich wechselhaftes Wetter bei einem Temperaturspektrum zwischen +10/+24 Grad bei einem Mittelwert von +20 Grad im Westen Süden und Osten und +17 Grad im Norden. Das Langfristmodell simuliert in seinem Temperaturtrend den Juni und Juli jeweils normal bis leicht zu warm, den August normal bis leicht zu kühl. In der Niederschlagserwartung zeigt sich der Juni und Juli tendenziell zu trocken bis normal und der August normal bis leicht zu nass. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr mit einem neuen Wettertrend für das Wetter im Juni.

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