Wetter Weihnachten 2019 - Schneefall ist möglich

Wetter Weihnachten 2019 aktuelle Wettervorhersage vom 07.12.2019 - Stellt sich die Großwetterlage in der Vorweihnachtszeit um?

Starkwindereignisse lassen dem Winter bis zum 3. Advent kaum Chancen sich durchzusetzen. Ändert sich das in der Vorweihnachtszeit?

Ein Sturmtief zieht am 2. Advent und Montag über Deutschland hinweg und kann zu unwetterartigen Starkwindereignissen führen. Begleitet wird der Wind von kräftigen und örtlich länger andauernden Niederschlägen, die im Verlauf der Woche nachlassen. Zwischendurch ist immer wieder Zeit für etwas Sonnenschein. Die Temperaturen sind zunächst noch mild, kühlen sich aber ab Montag ab und verlagern sich wieder in den nasskalten Bereich. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose zum Wetter Dezember 2019.

Weihnachtstauwetter? Wo kein Schnee liegt, gibt es auch nichts zum tauen.
Weihnachtstauwetter? Wo kein Schnee liegt, gibt es auch nichts zum tauen.

Dem Winter weit entfernt

Die Zonalisierung dominiert den Verlauf der kommenden Woche erreicht voraussichtlich zum 3. Advent einen weiteren Höhepunkt. Es sind immer wieder kräftige Winde zu erwarten, die zum kommenden Wochenende erneut stürmisch ausfallen können. Zwar sind unter bestimmten Voraussetzungen Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer nicht auszuschließen, doch mit Winter hat diese Wetterentwicklung bis zum 16. Dezember wenig gemeinsam. Darin stimmen die Wetterprognosen der Vorhersage-Modelle weitgehend überein.

Ein stürmischer 3. Advent - die Zonalisierung lässt dem Winter vorerst keine Chance
Berechnung Großwetterlage nach dem amerikanischen Wettermodell: Ein stürmischer 3. Advent - die Zonalisierung lässt dem Winter vorerst keine Chance
© www.meteociel.fr

Wie stehen die Chancen auf Schnee an Weihnachten?

Geht es nach der Statistik, so ist das mit einer Trefferwahrscheinlichkeit von 12,5 Prozent in tieferen Lagen per se schon ein Glücksspiel. So kommt es im Schnitt etwa alle 8,5 Jahre in tieferen Lagen zu weißen Weihnachten. Letztmalig war das 2010 der Fall und nach der Statistik sollte es diese Jahr mit Schnee zum Weihnachtsfest wieder klappen. Schön wäre es, wenn sich das Wetter auch an Statistiken halten würde. Dann wären die Wetterprognosen eine einfache Sache - nur das Wetter denkt gar nicht daran sich an die Statistik zu halten.

Aber einmal folgende Theorie aufgestellt: wenn sich die Westwetterlage schon frühzeitig durchsetzt, so ergeben sich zu Weihnachten erhöhte Wahrscheinlichkeiten für andere Entwicklungen, was die Vorhersage-Modelle ab dem 16. Dezember auch vermehrt zeigen. Sollte die Zonalisierung aber in eine Erhaltungsneigung kippen, dann wars das mit weißen Weihnachten.

Schnee zu Weihnachten? So geht’s!

Eines muss man dem amerikanischen Wettermodell lassen - es ist Wandlungsfähig. Heute Morgen und heute Nachmittag noch deutlich zu warm, so hat in der Wettervorhersage von heute Abend eine Korrektur stattgefunden. Der strammen Westwetterlage folgt vom 18. bis 21. Dezember eine milde Südwestwetterlage nach, bevor sich das Azorenhoch mit einem aufstrebenden Hochdruckkeil nach Norden zurückmeldet.

Passend zum Weihnachtsfest dreht die Grundströmung auf nördliche Richtungen und Schneefall ist bei Tageswerten um die 0 Grad bis auf die tieferen Lagen nicht auszuschließen. Das ist aber nur eine Momentaufnahme und kann im Detail nicht ernst genommen werden. Was aber bestätigt wird, ist die Grundlegende Bereitschaft zur Veränderung der Großwetterlage in der Vorweihnachtszeit.

Schafft es der Winter pünktlich zu Weihnachten 2019?
Berechnung Großwetterlage nach dem amerikanischen Wettermodell: Schafft es der Winter pünktlich zu Weihnachten 2019?
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Nicht deutlich zu warm, aber auch nicht kalt

Das ist zugleich die größte Problematik der kommenden Wetterentwicklung. Die Niederschlagsbereitschaft ist bis zum 4. Advent als hoch zu bewerten, doch die Temperaturen dümpeln im Bereich von +5 Grad vor sich hin. Kurzzeitig können die Werte mal milder und mal kühler ausfallen, doch das Spektrum ist als nasskalt zu definieren. Ernst macht der Winter hingegen in Lagen oberhalb etwa 700 bis 1.000 Meter. Doch Werte um die +5 Grad stellt niemanden zufrieden - weder die, die sich einen milden, noch die, die sich einen kalten Winter wünschen. Entsprechend hoch wird der Jammerpegel sein.

Die Weihnachtsprognose auf den Punkt gebracht

Da gibt es nicht viel neues zu berichten. Aktuell bricht die Westwetterlage durch und wird das Wetter für mindestens sieben Tage dominieren. Um weiter in die Zukunft zu blicken, muss sich die Zonalisierung erst einmal durchgesetzt haben. Erst dann lassen sich Abschätzungen treffen, ob die Zonalisierung nochmals sieben Tage drauflegt, oder gar in eine länger andauernde Erhaltungsneigung übergehen kann.

Ist das nicht der Fall, so ergeben sich ab dem 3., bzw. 4. Advent andere Entwicklungsmöglichkeiten beim Wetter, die sowohl in die deutlich zu warme Richtung, als auch zu weißen Weihnachten führen können. Einen Ansatz zur weitreichenden Veränderung der Großwetterlage in der Vorweihnachtszeit, zeigt bspw. heute Abend das europäische Vorhersage-Modell. Der Kaltluftzustrom in Richtung Kanada könnte demnach gekippt werden können, doch hat das für Deutschland, Österreich und die Schweiz eine zunächst milde Südwestwetterlage zur Folge.

Schafft es der Winter pünktlich zu Weihnachten 2019?
Berechnung Großwetterlage nach dem amerikanischen Wettermodell: Schafft es der Winter pünktlich zu Weihnachten 2019?
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Interessante Analogie zum letzten Jahr

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an das letzte Jahr. Jeweils zu den Adventswochenenden kam es zu Schneefall - teils bis auf tiefere Lagen herab. Von langer Dauer war das zwar nicht, doch ein Muster war zu erkennen. Aber ausgerechnet zum 4. Advent hat die Westwetterlage dann kurzen Prozess gemacht.

In diesem Jahr sind es die Starkwindereignisse , welche die Adventswochenenden begleiten. Erst mild dann kühler. Hält sich das Muster bis zum 4. Advent, so könnte es zum 24. Dezember (Di.) kühler sein. Schaun mer mal - Soweit der Stand.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken


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