So langsam kommt der Zeitraum um Weihnachten in den Bereich, wo man die Simulationen der Wettermodelle zunehmend gesichert ansehen kann. Der Blick auf die aktuelle Wettervorhersage bis zum kommenden Wochenende zeigt eine sehr warme Temperaturentwicklung, welche die Werte auf +10/+15 Grad und örtlich sogar bis auf +17 Grad ansteigen lassen kann. Das wären dann nicht nur mehr vorfrühlingshafte, sondern frühlingshafte Temperaturen. Geht das so bis Weihnachten weiter?

Das amerikanische Wettermodell bleibt seiner aktiv dynamischen Westwetterlage in der Vorweihnachtszeit treu. So ist im Zeitraum zwischen dem 21./23. Dezember weiterhin mit Starkwindereignissen zu rechnen, welche in Form von Schnellläuferentwicklungen durchaus auch Potential für Extremwindereignisse entwickeln können. Dabei ist die Wind- und Niederschlagsaktivität über dem Norden höher einzustufen, als über dem Süden. Die Temperaturen können dabei etwas zurückgehen und erreichen am 23. Dezember noch Werte zwischen +7/+13.

Geht es nach der Simulation des europäischen Wettermodells, so ist die Wetterentwicklung in der Vorweihnachtszeit eine ganz ähnliche, wenngleich das Hoch über Mitteleuropa etwas weiter nördlich liegt und somit die Wetteraktivität der Tiefdrucksysteme weiter in Richtung Skandinavien und somit das Potential für Starkwindereignisse und Niederschläge abmildert. Aber auch nach dem europäischen Wettermodell bleibt es für die Jahreszeit zu warm.

Wie stehen die Chancen auf weiße Weihnachten? Das amerikanische Wettermodell hält die aktiv-dynamische Wetterlage am 24. Dezember noch aufrecht und lässt diese sich nachfolgend abschwächen. Das Strömungsmuster bleibt mit einem Hochdrucksystem über der Mittelmeerregion südwestlich orientiert, so dass die Temperaturen mit +7/+12 Grad im Zeitraum 24./26. Dezember in dem für die Jahreszeit zu warmen Bereich verbleiben können. Die Kontrollläufe bestätigen einen gegenüber dem Jahreszeit-typischen Wert zu warmen Temperaturverlauf über Weihnachten. So liegt das Temperaturspektrum am 24. Dezember bei +2/+11 (Mittelwert: +5/+6 Grad) und am 26. Dezember bei +3/+12 Grad (Mittelwert: +5/+6 Grad über dem Osten und Norden und +8 Grad über dem Westen und Süden). Vergleicht man die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<-1) / normal (+0/+5) / zu warm (>+6), so liegen diese am 24. Dezember bei 0/20/80 (gestern: 5/25/70) und am 26. Dezember bei 0/10/90 (gestern: 5/25/70). Somit stehen die Chancen für weiße Weihnachten - zum aktuellen Stand - in tieferen und mittleren Lagen weiterhin schlecht, sind aber für höhere Lagen nicht gänzlich auszuschließen. Wie gesichert ist diese Wetterprognose für das Wetter an Weihnachten? Es gibt noch Spielraum - gerade um den 23./24. Dezember und generell zeigt das Spektrum der Höhentemperaturen noch Entwicklungsmöglichkeiten. So liegt die Temperaturdifferenz der Kontrollläufe am 24. Dezember mit -7/+10 Grad bei 17 Grad. Insbesondere im Übergang zum 24. Dezember wären - je nach Wetteraktivität - Graupelschauer nicht auszuschließen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend Winter und gegen 21:00 Uhr erfolgt an dieser Stelle eine kurze Aktualisierung der Wetterprognose.
Aktualisierung:
Wenig Veränderungen - das amerikanische Wettermodell simuliert im Zeitraum 24./26. Dezember weiterhin eine Südwestwetterlage, während das europäische Wettermodell das Hochdrucksystem etwas mehr über Deutschland simuliert. In Folge daraus ergeben sich bei beiden Wettermodellen eine relativ milde Weihnachtszeit, wobei die Gefahr von Nebel, bzw. Hochnebel bei der Simulation des europäischen Wettermodells höher ist. Wie stehen die Chancen auf weiße Weihnachten? In tiefen und mittleren Lagen weiterhin schlecht und auch das Entwicklungsspektrum der Höhentemperaturen hat sich von heute Mittag mit 17 Grad auf heute Abend 8 Grad verringert. Anders formuliert zeigt sich nun mit einen geringeren Spektrum an Möglichkeiten eine höhere wahrscheinlicher für grüne Weihnachten. Im Zeitraum darüber hinaus simuliert das amerikanische Wettermodell den Aufbau eines Hochdrucksystems, welche sich von Skandinavien bis über die Mittelmeerregion direkt über Deutschland erstrecken kann. Links und rechts von dem Hoch können Kaltluftmassen nach Süden geführt werden, während Deutschland , Österreich und Die Schweiz im milden Sektor verbleiben können. Alles in Allem nichts Neues und von winterlichen Witterungsverhältnissen ist zunächst wenig zu erkennen.

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