In steten Schritten kommt der Winter langsam auch bis ins Flachland voran. Wie in der vergangen Wetterprognose zu Weihnachten schon beschrieben, kann sich im zweiten Dezember Drittel mit einer höheren Wahrscheinlichkeit ein Hochdrucksystem bei Skandinavien festsetzen, so dass der gefallene Schnee in Deutschland bis zum Ende des zweiten Dezember Drittels "konserviert" wird. Sollte das so eintreten, dann hält die gestörte Zirkulation - hervorgerufen durch den Polarwirbelsplit Ende November - dann schon 22 Tage an. Zwei wahrscheinliche Möglichkeiten gibt es anschließend für das Wetter in Deutschland - Reaktivierung der Westwetterlage mit Sturm und Regen, was das berühmte Weihnachtstauwetter zur Folge haben kann - erste Ansätze dazu zeigt heute das amerikanische Wettermodell. Die zweite Möglichkeit besteht - Aufgrund der fortgeschrittenen Auskühlung des östlichen und nördlichen Kontinents - darin, dass es zu einer Regenerierung der Troglage, bzw. Hochdrucklage kommt, was weiterhin Winterwetter zur Folge haben wird und damit weiße Weihnachten 2012 wahrscheinlich macht. Eine ähnliche Konstellation der aktuellen Wetterlage gab es schon einmal im Jahre 2010 (eine sich immer wieder reaktivierende Trogwetterlage). Erfahrungsgemäß hält sich aber das Wetter jedoch nicht an solche Singularitäten. Eine Wettervorhersage für weiße Weihnachten bleibt auch heute noch im spekulativen Bereich - und dennoch stehen die Chancen dafür in diesem Jahr nicht schlecht.

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