Zwar stellt sich für das letze Mai-Drittel voraussichtlich eine stabile Großwetterlage ein, die jedoch zum Ende des Monats wieder zu kippen droht. Entscheidend für die ersten Tage im Juni wird sein, ob sich der hohe Luftdruck über dem skandinavischen Raum behaupten kann, oder ob es dem Zirkulationsmuster gelingt, wieder für normale Verhältnisse zu sorgen. Das Langfristmodell simuliert für den Juni weitgehend normale Wetterverhältnisse, welche im Norden, bzw. Nordosten eine geringere und im Süden höhere Niederschlagserwartung aufweist. Das entspricht in etwa der Großwetterlage mit einem Hochdrucksystem über dem nördlichen, bzw. nordöstlichen Europa, bei der zwischen England, Frankreich und der Mittelmeerregion Tiefdruckausläufer vordringen können. Die Grundströmung käme in diesem Fall aus südöstlichen Richtungen und hätte eine weitgehend warme Tendenz. Da Pfingsten genau in die Wettersingularität der sog. Schafskälte fällt, sind zum heutigen Stand sowohl warme, normale und auch kühle Varianten an Pfingsten gleichermaßen möglich. In den kommenden Tagen werden die Witterungstrends und Wettertrends für das Wetter an Pfingsten zunehmend regelmäßiger erfolgen.

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Pfingsten liegt in diesem Jahr im Zeitraum zwischen dem 8./9. Juni und liegt damit genau zwischen den - aus statistischer Betrachtung - längeren Hochdruckphasen im ersten Juni-Drittel und der Wettersingularität der sog. Schafskälte (zwischen 4./20. Juni). Die Simulationen der Wettermodelle simulieren zum heutigen Stand im Mai eine Entwicklung, welche nachhaltige Auswirkungen auf die Großwetterlage haben kann. Dabei positioniert sich in den nördlichen Regionen hoher Luftdruck und "stört" damit das "normale" West-Ost Zirkulationsmuster. Dabei können - je nach Hochdruckposition - Troglagen oder beständige Skandinavienhochs entstehen, wobei keinesfalls gesagt ist, dass Troglagen immer kalt sein müssen - auch hier kommt es letztlich auf die Position an. Welche Auswirkungen kann das auf das Wetter an Pfingsten haben? Vieles ist noch hypothetisch, sollte sich im Mai jedoch ein gestörtes Zirkulationsmuster festigen können, so steigt die Wahrscheinlichkeit Anfang Juni für einen Wiederherstellungsprozess der gewohnten Musters, was oftmals mit reger Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik einhergeht. Aufgrund der unsicheren Entwicklung der Großwetterlage im Mai werden die Witterungstrends für das Wetter an Pfingsten in den kommenden Wochen und Tagen öfters und zunehmend regelmäßiger aktualisiert.
Durchwachsenes Wetter zu Pfingsten im letzten Jahr und ein "Kurzurlaub" in Deutschland war nun bedingt erholsam. In diesem Jahr ist Pfingsten am 8. Juni etwas später als im letzten Jahr und fällt damit noch in die - statistisch gesehen - häufige Hochdruckphase im ersten Juni-Drittel, bevor zum zweiten Drittel die Singularität der Schafskälte folgt. Bedingt durch den warmen Wetterverlauf des Winters ergibt sich in 2014 eine etwas höhere Wahrscheinlichkeit für eine Verschiebung der Singularitäten durch das nachfolgende Ausgleichsverhalten, welches aktuell noch auf die Frühlingsmonate Auswirkungen haben kann. Anders ausgedrückt ist auch ein kalter Start in den Sommer 2014 und damit auch für das Wetter an Pfingsten 2014 nicht auszuschließen. Ab Anfang Mai gibt es in regelmäßige Aktualisierungen zum Wetter an Pfingsten.