Wetter September 2022: Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter September: Sturm, Wind, Regen, Graupelgewitter mit nachfolgend spätsommerlichen Wettertrend

Kräftige Schauer überziehen Deutschland

Ein böiger und über der Nordseeküste auch stürmischer Wind bläst kühle Luftmassen nach Deutschland. Zahlreiche Schauer sind möglich, die zu kurzen Graupelgewittern und über dem höheren Bergland zu Schneefall führen kann. Ab der Wochenmitte wendet sich das Wetter dem Spätsommer zu.

Starke Bewölkung zieht heute über den Norden, dem Osten und Süden hinweg, was etwa östlich einer Linie vom Schwarzwald und Hamburg die Sonne seltener zum Vorschein kommen lässt. Zeitweilige Schauer sind zu erwarten, die über dem Bayerischen Wald, den Küsten von Nord- und Ostsee, sowie im Stau der Alpen ergiebig ausfallen können. Weiter nach Westen lockert die Bewölkung auf und neben ein paar Schauern überwiegt dort der Sonnenschein. Der Wind kommt kräftig aus nordwestlichen Richtungen und kann über den Küstenabschnitten der Nordsee zu stürmischen Windböen führen, was eine Sturmflut nicht ausschließen lässt. Die Temperaturen erreichen +12 bis +16 Grad und mit einer längeren Sonnenscheindauer können bis +18 Grad ermöglicht werden. In Schauernähe kühlt es auf bis +10 Grad ab und sind die Schauer entsprechend kräftig, können kurze Gewitter oder Graupelgewitter nicht ausgeschlossen werden. Über dem höheren Bergland kann mit Schneefall gerechnet werden.

Schauerwetter

Am 18. September (So.) verdichtet sich die Bewölkung und lässt sonnige Momente noch entlang eines breiten Streifens von Münster und Berlin zu. Bei einem böigen - und über den Küsten der Nordsee stürmischen - Wind aus nordwestlichen Richtungen, werden Schauerfelder über Deutschland hinweggeführt, deren Schwerpunkt entlang einer breiten Linie von Köln und dem Bayerischen Wald liegen kann. Weiter nach Süden schwächt sich die Schauerneigung ab und wird erst zum Abend aktiv. Die Temperaturen pendeln sich auf +12 bis +16 Grad ein und können sich in Schauernähe auf bis +10 Grad abkühlen. Graupelschauer sind möglich und über den höheren Berglagen ist mit Schneefall zu rechnen.

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Wetterbericht: Schauer und Graupelgewitter - Aprilwetter im September

Aprilwetter im September

Ein strammer und an den Küsten stürmischer Wind führt kühle Luftmassen nach Deutschland, was über dem höheren Bergland für Schneeschauer und über tieferen Lagen für Graupelgewitter sorgen kann. In den Nächten lässt sich bei Aufklaren Bodenfrost nicht ausschließen.

Südlich der Linie vom Saarland und Sachsen zeigt sich der Himmel zum Tagesbeginn überwiegend stark bewölkt, bevor es dort - wie über dem restlichen Deutschland - bei wechselnder Bewölkung zunehmend sonnig wird. Zwischendurch sind immer wieder Schauer möglich, die sich zum Nachmittag entlang der Küsten von Nord- und Ostsee intensivieren können. Kurze Gewitter sind nicht auszuschließen, sonst bleibt es weitgehend trocken. Der Wind kommt über dem Süden schwach aus westlichen Richtungen und frischt nach Norden stark böig auf. An den Küsten sind stürmische Windböen nicht auszuschließen (Windprognose). Die Temperaturen erreichen +14 bis +16 Grad und mit Sonnenschein können bis +18 Grad erreicht werden. In Schauernähe kann es auf bis +12 Grad abkühlen.

Schauerwetter

Am 17. September (Sa.) ist mit einem Wechselspiel aus Sonne, Wolken und gelegentlichen Schauern zu rechnen, die regional kräftiger ausfallen und mit Gewittern einhergehen können. Der Wind kommt stark böig aus nordwestlichen Richtungen und kann über der Nordsee stürmisch über die Lande blasen, was eine Sturmflut über dem Nordwesten möglich machen kann. Die Temperaturen orientieren sich mit +12 bis +16 Grad auf einem frühherbstlichen Niveau und sinken in Schauernähe auf bis +10 Grad ab. Sind die Schauer entsprechend intensiv, können kurze Graupelgewitter nicht ausgeschlossen werden.

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Wettervorhersage: Temperatursturz ermöglicht Graupelgewitter und Berglandschnee

Wechselhaftes, windiges und kühles Septemberwetter

Die Schwüle zieht sich heute an die Alpen zurück und wird nachfolgend von kräftigen und regional unwetterartigen Schauern und Gewittern aus Deutschland verdrängt. Anschließend stellt sich eine teils turbulente Nord-Strömung ein, was neben Graupelgewitter auch zu Bodenfrost und Schneefall über den höheren Berglagen führen kann.

Über dem Süden kräftige Schauer und Gewitter. Eine Luftmassengrenze verlagert sich in der Nacht vom nördlichen Baden-Württemberg und Bayern bis zum Abend an die Alpen und lässt es kräftig regnen. Der Niederschlag kann mancherorts unwetterartig ausfallen und neben Sturz- auch zu Überflutungen führen. Mit entsprechender Intensität sind auch Gewitter möglich (Niederschlagsprognose | Warnlagenbericht | Gewitterradar). Weiter nach Norden lockert die Bewölkung auf und gelegentlich bekommt man die Sonne zu Gesicht. Mit Niederschlag ist nicht mehr zu rechnen. Der Wind kommt böig aus nordwestlichen Richtungen und die Temperaturen gehen auf +16 bis +20 Grad zurück. Ganz über dem Süden können nochmals bis +25 Grad möglich sein.

Sonne und Wolken im Wechsel

Kühle Luftmassen erreichen am 16. September (Fr.) den Alpenraum und mehr wie +14 bis +18 Grad sind nicht mehr zu erwarten. Die Ausnahme ist bei Sonnenschein, wo mancherorts bis +20 Grad ermöglicht werden können. Ein paar Schauer sind über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern, sowie über dem Alpenvorland möglich, sonst bleibt es trocken. Länger andauernd kann der Niederschlag direkt über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee ausfallen Der Wind kommt schwach aus westlichen Richtungen und frischt im Tagesverlauf über dem Norden böig auf.

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Wetter September: Schwül-warm, unwetterartiger Dauerregen mit nachfolgendem Temperatursturz

Regenwetter

Schwül-warm zeigt sich das Wetter über der Südhälfte, während von Norden kühlere Luftmassen nach Deutschland einsickern und so zu einer Luftmassengrenze führen. Regional ist mit teils unwetterartigem Dauerregen zu rechnen, bevor zum Wochenende die kühleren Luftmassen den Süden erreichen und mancherorts Graupelgewittern ermöglichen.

Luftmassengrenze über Deutschland. Während von Süden warme Luftmassen nach Norden geführt werden, strömen kalte Luftmassen nach Süden. Der Zustrom der kalten Luftmassen wird das Duell für sich entscheiden und die Luftmassengrenze am 14. und 15. September (Mi. und Do.) langsam von den Mittelgebirgen aus an die Alpen drücken können. Südlich der Luftmassengrenze kommt es zu zeitweiligen Niederschlägen, die regional kräftiger und örtlich zu unwetterartigem Dauerregen führen können. Sturzfluten und Überflutungen sind südlich der Linie von Köln und Dresden nicht auszuschließen (Niederschlagsprognose | Warnlagenbericht). Weiter nach Norden bleibt es trocken und zum Mittwochnachmittag lockert über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern die Bewölkung auf und ermöglicht ein paar sonnige Momente, die sich am Donnerstag bis zu einer Linie nördlich von Stuttgart und Berlin ausweiten können. Die Temperaturen erreichen am Mittwoch über dem Süden noch bis +28 Grad, kühlen sich am Donnerstag allgemein auf +15 bis +20 Grad ab. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und kann südlich der Luftmassengrenze phasenweise böig auffrischen.

Schauerwetter

Am 16. und 17. September (Fr. und Sa.) gelangt Deutschland auf die Rückseitenströmung des nach Osten abziehenden Tiefdrucksystems. Der Wind frischt stark böig auf und dreht auf nördliche Richtungen. Die Temperaturen gehen bei starker bis wechselnder Bewölkung auf +14 bis +16 Grad zurück und können mit einer längeren Sonnenscheindauer örtlich bis +20 Grad erreichen. Zieht ein Schauer durch - und davon sind einige zu erwarten - kühlt es auf bis +12 Grad ab. Ist die Dynamik entsprechend hoch, so können sich zu den Schauern auch Gewitter oder kurze Graupelgewitter hinzugesellen.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,7 +2,3 +1,1 497,2 l/m² - zu trocken

Statistische Wetterwerte für September

  • Anfang des Monats häufig wechselhaftes, teils auch kühles Wetter
  • Vom 3. bis zum 10. September mit 74 % Wahrscheinlichkeit schönes Spätsommerwetter
  • Erste Nachtfröste ab der Monatsmitte möglich
  • Altweibersommer häufig vom 22. bis 29. (Wahrscheinlichkeit 86 Prozent)
  • Sehr häufig hoher Luftdruck zur Monatsmitte
  • Tageslänge liegt zum Beginn bei 13 Stunden und 49 Minuten und am Ende bei 11 Stunden und 42 Minuten
  • Tag und Nachtgleiche ist am 22.

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