Nach den heißen Tagen im August zeigt sich der Start in den September mit einem unbeständigen Wettercharakter und zurückgehenden Temperaturen durchaus typisch für die Jahreszeit. Blickt man auf die Statistik, so gibt es Anfang September häufiger noch schönes Spätsommerwetter, was in diesem Jahr wohl nicht der Fall sein wird. Warum? Beide Wettermodelle simulieren den Temperaturrückgag, so dass dessen Wahrscheinlichkeit als hoch einzustufen ist. Wie weit können die Temperaturen zurückgehen? Am 1. September auf +17/+23 Grad und am 3. September auf +14/+19 Grad, mit etwas mehr Sonnenschein auf bis +21 Grad. Bleibt das so? Der Grund für die "Abkühlung" auf ein zunächst Jahreszeit-typisches Niveau ist eine Verlagerung des tiefen Luftdrucks über den skandinavischen Raum. Im gleichen Zeitraum gelingt es dem Azorenhoch einen Hochdruckkeil nach Norden zu entsenden, was die Zirkulation über Mitteleuropa zunehmend auf ein meridionales Muster (Nord-Süd) drehen lässt. Je nachdem wie sich diese Achse ausbilden kann, können unter Umständen im Zeitraum 3./7. September noch kühlere Luftmassen nach Deutschland geführt werden - allerdings lässt die Niederschlagsneigung in solch einer Konstellation weiter nach. Geht es nach den Kontrollläufen, so stützen diese den Temperaturrückgang Anfang September mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum am 2. September zwischen +13/+27 Grad (Mittelwert: +167+17 Grad über dem Norden und Westen und +18/+19 Grad über dem Süden und Osten) und am 6. September zwischen +10/+24 Grad (Mittelwert: +16/+17 Grad). Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr mit einem neuen Witterungstrend zum Wetter im Herbst / Winter 2015/2016.

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