Wetter März 2017 - Wetterprognose und Wettervorhersage

So war das Wetter im März 2017: Rekordwärme mit viel Sonnenschein

  • M. Hoffmann

Das Wetter im März 2017 war vor allem eines: außergewöhnlich warm. Die durchschnittliche Temperaturabweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961-1990 betrug +3,7 Grad und war somit so warm wie noch nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen von 1881. Gegenüber der Referenzperiode von 1981 - 2010 betrug die Abweichung noch +2,9 Grad. Und damit noch nicht genug: so wurden im März 2017 auch schon sommerliche Werte registriert, wie bspw. am 28. März bei Andernach am Rhein mit bis zu +23 Grad. Aber auch schon zum Beginn des März war es am 4. März in Oberbayern mit Föhnunterstützung bis zu +20,4 Grad mild. Und das in einem Monat, wo der eine oder andere Schneeschauer noch normal gewesen wäre.

Niederschlag im März absolut im Sollbereich

Apropos Schneeschauer: Schneefall gab es im März 2017 bis ins Flachland so gut wie nicht mehr zu beobachten und in der Niederschlagsbetrachtung erreichte der März 2017 mit einer Niederschlagssumme von 57 l/m² fast genau seinen Sollwert. Der meiste Niederschlag binnen 24 Stunden wurde im Chiemgau mit 102,4 l/m² registriert, während mit rund 300 l/m² der meiste Niederschlag im gesamten Monat entlang der Alpen gemessen wurde. Mit 25 l/m² wurde die geringste Niederschlagsmenge in Rheinhessen über den Hunsrück bis hin zur Eifel registriert. Turbulente und unwetterartige Wetterlagen gab es auch, wie z.B. am 9. März über Kürnach (bei Würzburg), als aus einer Gewitterzelle heraus ein Tornado der Stärke F1 (118–180 km/h) entstehen konnte. Sturmböen bis 102 km/h gab es hingegen über Berlin zu melden.

Viel Sonnenschein im März

In der Sonnenscheinbilanz zeigte sich ein deutlicher Überschuss über Süddeutschland, wo mit bis zu 200 Sonnenstunden das Soll von 111 Stunden deutlich über erfüllt wurde. Sonst lag die durchschnittliche Sonnenscheindauer mit 148 Stunden ebenfalls deutlich über dem Sollwert. Den gesamten Bericht über das Wetter im März 2017 können Sie auf den Seiten des DWD nachlesen.





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Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2018 +3,8 +3,0 +2,6 105 l/m² - zu nass
Gesamtjahr 2019 +10,87 +1,95 +1,28 675 l/m²

Wetterfakten März

Das Wetter im März befindet sich häufig in der Übergangsphase von kalt zu mild. Erste März-Hälfte meist noch kalt mit Neigung zum März-Winter. Frühlingshafte Temperaturen meist zwischen dem 17.-25. März, dann oftmals erneuter Kaltlufteinbruch mit Schnee. Erhöhte Wahrscheinlichkeit zu skandinavischen Hochdruckgebieten zwischen dem 10.-23. März.

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