Wettervorhersage - Weiterhin unwetterartige Wetterereignisse über Deutschland

Weiterhin unwetterartige Wetterereignisse über Deutschland
Weiterhin unwetterartige Wetterereignisse über Deutschland

Unwetterartige Regensummen. Ordentlich hat und wird es noch über Deutschland regnen und die See- und Flusspegel weiter ansteigen lassen.

Schleifende Tiefdruckfront. Ein kleinräumiges Tiefdruckgebiet liegt aktuell über Deutschland und regnet -ordentlich - ab. Mancherorts steigt die Gefahr von Überflutungen an. Zum Nachmittag setzt sich von Westen die Sonne durch und nur vereinzelt ist mit Schauern zu rechnen. Bis zu den Abendstunden kann sich südlich einer Linie von Köln und Nürnberg die Sonne durchsetzen und die Temperaturen auf +17 bis +23 Grad ansteigen lassen. Weiter nach Norden zeigt sich der Himmel stark bewölkt und mit weiteren - teils kräftigen, länger andauernden und ergiebigen - Niederschlägen muss gerechnet werden. Die Temperaturen erreichen über diesen Regionen +14 bis +18 Grad und in Richtung Mecklenburg-Vorpommern sind bis +20 Grad möglich. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und kann phasenweise böig auffrischen. Wer sich für die aktuellen Niederschlagssummen interessiert: Regensumme Deutschland.

Regenpause

In der Nacht auf den 10. Juli (Sa.) zieht das kleinräumige Tief nach Nordosten ab und was folgt ist eine kurze Zwischenhochsequenz. Bei wechselnder bis starker Bewölkung zeigt sich die Sonne häufiger und nur vereinzelt kommt es zu Schauern. Verbreitet bleibt es trocken. Die Temperaturen erreichen +20 bis +25 Grad. Ab den Nachmittagsstunden verdichtet sich die Bewölkung von Wesen und zu den Abendstunden setzen Schauer ein, die sich unter Begleitung von Gewittern in der ersten Nachthälfte südlich einer Linie von Köln und Dresden ausdehnen können. Örtlich können die Gewitter das Potential unwetterartiger Wetterereignisse ansteigen lassen. Weiter nach Norden ist nicht mit Niederschlag zu rechnen. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und kann in Gewitternähe böig auffrischen.

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Über der Nordhälfte Schauer und Gewitter

Schauer und Gewitter ziehen in der Nacht auf den 11. Juli (So.) nach Norden und intensivieren sich im Tagesverlauf über Teile von Sachsen, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Örtlich können die Gewitter Unwetterpotential erreichen. Weiter nach Westen lässt die Schaueraktivität nach und südlich der Linie von Münster und Dresden zeigt sich bei einem weitgehend trockenen Wettercharakter die Sonne. Der Wind kommt schwach aus westlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +20 bis +25 Grad.

Wetterwarnung

Sommerlich warm mit unwetterartigen Schauern und Gewittern

Der Wind kommt am 12. Juli (Mo.) aus südlichen Richtungen und führt mit +22 bis +27 Grad und örtlich bis +30 Grad sommerlich warme Luftmassen nach Deutschland. Mit Sonnenschein ist südlich der Linie vom Schwarzwald und Berlin zu rechnen. Weiter nach Norden und Westen ziehen Wolkenfelder auf und zum Nachmittag machen sich über dem Westen die ersten Schauer und Gewitter bemerkbar. Im weiteren Verlauf der Nacht intensivieren sich westlich der Linie von Berlin und München die Gewitter. Das Auftreten regional unwetterartiger Wetterereignisse kann nicht ausgeschlossen werden.

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Wetterwarnung

Kräftiger Regen

Details bleiben bei dieser dynamischen Wetterentwicklung abzuwarten. Zum aktuellen Stand dreht sich am 13. und 14. Juli (Di. und Mi.) ein Tiefdrucksystem über Deutschland ein und saugt sich mit feucht-warmen Luftmassen aus der Mittelmeerregion voll. Nachfolgend regnet das Tief über Deutschland ab und so können regional erhebliche und örtlich unwetterartige Niederschlagssummen zusammenkommen. Warum abwarten? Verläuft die Zugbahn etwas anders, so kommt es bei wechselnder Bewölkung nur zu gelegentlichen Schauern. Die Temperaturen erreichen +18 bis +24 Grad und sinken bei länger andauerndem Niederschlag auf +15 Grad ab. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

Unwetterartige Regensummen sind in den kommenden Tagen zu erwarten. Ob sich der durchwachsene und zu Unwettern neigende Sommer weiter durchsetzt, oder sich in der letzten Juli-Dekade stabilisieren kann, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Sommer.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Juli

Statistische Wetterwerte für Juli

  • Ab der zweiten Hälfte läuft der Sommer zur Höchstform auf (Hochsommer)
  • Zumeist sind es auch die Tage zwischen dem 17. und 31. (Hundstage)
  • Das Juliwetter wird häufig durch die Siebenschläferregel beeinflusst (Großwetterlage ist bestimmend, welche sich bis 11. eingestellt hat)
  • Statistisch gesehen: Hochdruck zwischen dem 11. und 15.
  • Schlechtwetter zwischen dem 16. und 22.
  • Heiße Phase zwischen dem 23. und 31.

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