Wetter Juli 2019 aktuelle Wettervorhersage vom 25.07.2019 - Neuer Hitzerekord?

Die Hitze bleibt noch etwas - doch das Juli-Wetter befindet sich im Wandel
Die Hitze bleibt noch etwas - doch das Juli-Wetter befindet sich im Wandel

Heute bestehen über den westlichen Ballungsgebieten gute Chancen die heißesten Temperaturen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen aus dem Jahre 1881 zu erreichen. Aber auch sonst bleibt der Wettercharakter bis zum Wochenende hochsommerlich, bevor ein Tiefdruckausläufer für Schauer, Gewitter und zurückgehende Temperaturen sorgt.

Zwischen einem breiten Streifen von Münster und Dresden kann die Bewölkung heute mal dichter werden, Niederschläge aber sind keine zu erwarten. Sonst scheint verbreitet die Sonne von einem fast wolkenlosen Himmel. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus östlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen mit +28 bis +34 Grad verbreitet hochsommerlich warme Werte. Örtlich sind bis +38 Grad zu erwarten. Über den westlich gelegenen Ballungsgebieten können im Maximum zum Nachmittag bis +41 Grad erreicht werden, was einem neuen Rekordwert entspräche. Hier können die Tageshöchstwerte live mitverfolgt werden. Ab den späten Nachmittags- und Abendstunden sind über dem Westen vereinzelte Hitze-Gewitter möglich, welche entlang des Alpenrandes zahlreicher in Erscheinung treten können, sonst bleibt es trocken.

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Über dem Süden und Westen aufkommende Schauer und Gewitter

Die Quellwolken schießen zum Nachmittag vom 26. Juli (Fr.) über dem Westen und dem südlichen Baden-Württemberg und Bayern in die Höhe und sorgen für kräftige Schauer und Gewitter, welche entlang der Alpen unwetterartig ausfallen können. Mit jedem Kilometer nach Osten und Norden nimmt die Bewölkung ab und die Sonnenscheindauer zu. Niederschläge sind keine zu erwarten. Der Wind kommt über dem Süden schwach bis mäßig und über dem Norden stark bis mäßig aus östlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen über dem Osten +30 Grad und über dem Westen sind bis +39 Grad zu erwarten.

Über dem Süden vermehrte Schauer und Gewitter

Ein schwachgradientiges Tiefdrucksystem liegt am 27. Juli (Sa.) über Baden-Württemberg und Bayern und lässt etwa südlich der Linie von Köln und Dresden die Schauer- und Gewitterneigung ansteigen. Örtlich ist mit kräftigeren Gewittern mit einem erhöhten Unwetterpotential zu rechnen. Weiter nach Norden nimmt der aus östlichen Richtungen kommende Wind zu und bei wechselnder Bewölkung sind über den östlichen Landesteilen ein paar Schauer möglich. Die Temperaturen erreichen +26 bis +31 Grad und örtlich bis +34 Grad etwas niedrigere Werte.

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Sommerlicher Norden, unbeständiger Süden

Das Tiefdruckgebiet liegt am 28. Juli (So.) noch über Deutschland und sorgt für eine Trennung der Luftmassen. So ist es etwa südlich der Linie von Köln und Dresden meist stark bewölkt und mit zeitweiligen Schauern ist zu rechnen. Die Temperaturen gehen am Alpenrand auf +17 Grad zurück und steigen bis zu den Mittelgebirgen auf +28 Grad an. Weiter nach Norden nimmt die Bewölkung zwar ab, doch ist auch dort mit dem einen oder anderen Schauer zu rechnen - örtlich auch mit kräftigen Gewittern einhergehend. Die Temperaturen erreichen nördlich der Mittelgebirge verbreitet +26 bis +31 Grad. Der Wind kommt über dem Norden aus östlichen und über dem Süden aus westlichen Richtungen.

Zweigeteiltes Juli-Wetter

Der Wind dreht am 29. Juli (Mo.) über dem Norden auf westliche Richtungen, doch bleiben die Werte mit verbreitet +25 bis +30 Grad sommerlich warm. Weiter nach Süden nimmt die Bewölkung zu und die Temperaturen pendeln sich südlich der Linie von Köln und dem Bayerischen Wald auf +17 bis +23 Grad ein - örtlich kann die +25 Grad Marke erreicht werden. Im Schwerpunkt über den östlichen Regionen ist mit Schauern und Gewittern zu rechnen, welche nach Westen an Intensität verlieren.

Sommerwetter

Ein Hochdrucksystem setzt sich am 30. Juli (Di.) über Deutschland durch und sorgt verbreitet für Sonnenschein. Hin und wieder ziehen Wolkenfelder vorüber, sorgen aber lediglich über dem Süden und Osten von Bayern für eine leicht erhöhte Schauerneigung. Sonst bleibt es trocken. Der Wind kommt schwach aus nördlichen Richtungen und die Temperaturen pendeln sich auf +24 bis +28 Grad ein.

Auf den Punkt gebracht

Bereits gestern wurden über dem Saarland die +40 Grad Marke erreicht und noch unbestätigt ist der neue Rekordwert von +40,5 Grad über Geilenkirchen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit aber wird der vermeintlich gestrige Rekord heute schon wieder eingestellt. Im weiteren Verlauf verlagert sich ein schwaches Tiefdruckgebiet über Deutschland und sorgt über das Wochenende hinweg für eine erhöhte Schauer- und Gewitterneigung, welche örtlich auch kräftiger und unwetterartig ausfallen können. Die Werte gehen allgemein zurück und können über dem Süden mit +17 bis +23 Grad kurzzeitig auch frischer ausfallen.

Wie sich das Wetter darüber hinaus entwickeln kann, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Sommer 2019.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,83 +0,85 -0,25 743 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Juli

Statistische Wetterwerte für Juli

  • Ab der zweiten Hälfte läuft der Sommer zur Höchstform auf (Hochsommer)
  • Zumeist sind es auch die Tage zwischen dem 17. und 31. (Hundstage)
  • Das Juliwetter wird häufig durch die Siebenschläferregel beeinflusst (Großwetterlage ist bestimmend, welche sich bis 11. eingestellt hat)
  • Statistisch gesehen: Hochdruck zwischen dem 11. und 15.
  • Schlechtwetter zwischen dem 16. und 22.
  • Heiße Phase zwischen dem 23. und 31.

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