Wetter Januar 2021 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Januar 2021 Wettervorhersage vom 23.01.2021 - Verbreitet winterliche Wetterverhältnisse

Der Winter kehrt über weite Teile von Deutschland zurück
Der Winter kehrt über weite Teile von Deutschland zurück

Kräftige Schneefälle mit verbreitet winterlichen Witterungsbedingungen und tief verschneiten Landschaften. Der Winter hält wieder über weite Teile von Deutschland Einzug, doch droht auf dem Atlantik schon das nächste Ungemach.

Stark bewölkt präsentiert sich heute der Himmel und sonnige Momente sind nur von kurzer Dauer. Der Tag beginnt über dem Osten mit Schneefall, der zum Nachmittag nachlässt. Sonst sind es gelegentliche Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer, die zum Abend über dem Westen und Südwesten zahlreicher in Erscheinung treten und kräftiger ausfallen können. Die Temperaturen erreichen nördlich der Linie vom Schwarzwald und Berlin +1 bis +6 Grad und südlich davon +0 bis +4 Grad. Oberhalb etwa 500 bis 700 Meter setzt Dauerfrost ein.

Über der Südhälfte winterliches Wetter

Im gesamten Zeitraum vom 24. bis 26. Januar (So., Mo. und Di.) ziehen bei starker bis wechselnder Bewölkung immer wieder Niederschlagsfelder über Deutschland hinweg und sorgen für zeitweilige Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer, deren Schwerpunkt südlich einer Linie von Köln und Berlin liegen kann. Oberhalb etwa 300 bis 500 Meter setzt sich Dauerfrost durch. Zusammen mit dem Schneefall können da einige cm Neuschnee zusammenkommen. Die Temperaturen schwanken über tieferen Lagen zwischen -2 bis +2 Grad und entlang des Rheingrabens können bis +4 Grad erreicht werden. Weiter nach Norden schwächt sich die Niederschlagstätigkeit ab und die Temperaturen schwanken zwischen +1 bis +4 Grad. Schneefall ist möglich und in den frostigen Nächten kann sich auch über den tieferen Lagen für eine gewisse Zeit eine Schneedecke ausbilden. Mehr dazu in der Schneeprognose.

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Etwas milder

Deutschland gelangt am 27. Januar (Mi.) in den Einflussbereich eines atlantischen Tiefdruckausläufers, der auf seiner Vorderseite mildere Luftmassen nach Deutschland führt und die Tageswerte über dem Westen auf +4 bis +8 Grad und über dem Osten auf +0 bis +4 Grad ansteigen lassen kann. Etwas kühler bleibt es mit -1 bis +3 Grad über den Regionen mit einer Schneedecke. Der Wind frischt böig auf und führt dichte Wolken über das Land, aus der über dem Süden zeitweiliger Niederschlag niedergehen kann. Anfangs noch als Schnee, im weiteren Verlauf rasch in Schneeregen oder Regen übergehend.

Stürmisches Januar-Wetter

Das atlantische Frontensystem verlagert seinen Kern am 28. Januar (Do.) zwischen England und Skandinavien und erfasst mit seinen südlichen Gradienten Deutschland mit voller Wucht. Kräftige Windböen fegen über das Land hinweg und können über exponierten Lagen und den Küstenregionen zu schweren Sturmböen führen. Der Wind führt sehr milde Luftmassen nach Deutschland, die Dank des Windes gut durchmischt werden und die Temperaturen auf +8 bis +12 Grad und über dem Westen auf bis +14 Grad ansteigen lassen. Zum Wind gesellt sich zeitweiliger und flächendeckender Niederschlag, der bereits zum Nachmittag die östlichen Landesteile erreichen kann. Der Niederschlag kann mitunter kräftiger und länger andauernd ausfallen. Über den Lee-Gebieten (Regen abgewandte Seite) ist mit einer geringeren Niederschlagsausbeute zu rechnen.

Der Winter macht sich südlich der Linie von Köln und Berlin bemerkbar und kann auch über den tieferen Lagen - zumindest zeitweilig - für die Ausbildung einer Schneedecke sorgen. Nachfolgend sorgt ein markanter Wetterwechsel für einen Umschwung in Richtung Frühling. Wie sich der Winter wird bis Ende Januar und in den ersten Februar-Tagen wird entwickeln können, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Februar und gegen 20:15 Uhr erfolgt heute Abend eine Aktualisierung der Wettervorhersage zum Wetter Winter 2021.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +3,3 +0,6 -0,7 207,7 l/m² - zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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