Wetter Januar 2018 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Januar 2018 aktuelle Wetterprognose vom 22.12.2017 - Warmer und unbeständiger Start in das neue Jahr, oder kehrt der Winter im Januar zurück?

  • M. Hoffmann

Für Menschen, welche sich sehr für das Wetter interessieren, steht nun eine interessante und wenig langweilige Westwetterlage bevor, welche mit Randtiefdrucksystem um und auch nach Weihnachten für Starkwindereignisse mit erhöhtem Potential für Unwetter sorgen können. Für alle anderen bedeutet die Wetterlage bis Ende Dezember nasskaltes, ungemütliches und windiges Erkältungswetter.

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Tauwetter hält sich in Grenzen

Die wichtigste Frage aller, die über die Weihnachts- bzw. Winterferien Skifahren gehen wollen: hält sich der Schnee in den höheren Lagen? Davon ist zum heutigen auszugehen, denn schon nach Weihnachten zeigt ein zurückgehender Temperaturtrend, welcher im neuen Jahr zwar positiv zu bewerten ist, unterm Strich ist aber in Lagen oberhalb etwa 1.200 Meter mit Dauerfrost und Neuschneezuwachs zu rechnen. In tieferen und größtenteils mittleren Lagen gibt es aber nichts zu tauen, insofern hält sich das alles in Grenzen.

Eisiges Wetter im Januar 2017 - Was ist im Januar 2018 möglich?
Eisiges Wetter im Januar 2017 - Was ist im Januar 2018 möglich?

Wetter Januar 2018: Welche Chancen hat das Winterwetter?

Eine Wetterlage - wie sie sich nun einstellt - hat meist eine Lebensdauer von 7 bis 14 Tagen. Manchmal kürzer, manchmal auch länger. Das bedeutet, dass der nächste Wetterumschwung frühestens zum Jahresende oder zum Jahresbeginn im Januar 2018 ansteht.

Gibt es denn Wetterentwicklungen, welche auf einen Wechsel der Großwetterlage im Januar hindeuten?

Ja, die gibt es durchaus. Meist mit einem Hochdrucksystem über Skandinavien begründet, welches mit einer Grundströmung aus östlichen Richtungen für Dauerfrost über Deutschland, Österreich und der Schweiz sorgen könnte. Aber - und das bestätigen die Simulationen von heute erneut - scheint der Polarwirbel so langsam in Schwung zu kommen, was auch Anfang Januar mehrheitlich gegen winterliche Wetterverhältnisse spricht. Man sieht das ganz gut in der nachfolgenden Grafik.

Polarwirbelberechnung Dezember

Berechnung des Polarwirbels nach dem amerikanischen Wettermodell Anfang Januar © www.meteociel.fr

Der Kältepol zwischen Kanada und Grönland wird durch das Strömungsmuster des Polarwirbels begünstigt, was über Deutschland, der Schweiz und Österreich zu einem überwiegend westlich bis südwestlich dominierten Strömungsmuster führen kann. Das macht die Veränderung der Großwetterlage - zum heutigen Stand schwierig. Was für Wetter kann daraus in den ersten Januartagen entstehen? Mild, wechselhaft und zeitweilig windig.

Nichtsdestotrotz berechnete das amerikanische Wettermodell heute Morgen einmal den Ansatz eine Skandinavienhochs. Ob sich im Tagesverlauf diese Berechnungen bestätigt haben und wie der weitere Winterverlauf sein kann, klären wir heute Abend gegen 20:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter 2017/18.



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Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2019 +10,2 +2,0 +1,3 730 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Januar

Statistische Wetterwerte für Januar

Der Januar gilt aus statistischer Sicht als kältester und auch trockenster Wintermonat, bzw. auch Monat im gesamten Jahr.

  • Zwischen dem 13. und 26. Januar Hochwinter
  • Kontinentalhoch sorgt in diesem Zeitraum mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 bis 80 Prozent für kalte Temperaturen
  • Bedingt durch die hohe statistische Wahrscheinlichkeit eines Hochwinters ist Schneefall selten
  • Häufiger gibt es im Januar Kahlfrost-Phasen
  • Liegt aber Schnee, so kann dieser über Tage hinweg konserviert werden

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