Für Menschen, welche sich sehr für das Wetter interessieren, steht nun eine interessante und wenig langweilige Westwetterlage bevor, welche mit Randtiefdrucksystem um und auch nach Weihnachten für Starkwindereignisse mit erhöhtem Potential für Unwetter sorgen können. Für alle anderen bedeutet die Wetterlage bis Ende Dezember nasskaltes, ungemütliches und windiges Erkältungswetter.

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Tauwetter hält sich in Grenzen

Die wichtigste Frage aller, die über die Weihnachts- bzw. Winterferien Skifahren gehen wollen: hält sich der Schnee in den höheren Lagen? Davon ist zum heutigen auszugehen, denn schon nach Weihnachten zeigt ein zurückgehender Temperaturtrend, welcher im neuen Jahr zwar positiv zu bewerten ist, unterm Strich ist aber in Lagen oberhalb etwa 1.200 Meter mit Dauerfrost und Neuschneezuwachs zu rechnen. In tieferen und größtenteils mittleren Lagen gibt es aber nichts zu tauen, insofern hält sich das alles in Grenzen.

Eisiges Wetter im Januar 2017 - Was ist im Januar 2018 möglich?
Eisiges Wetter im Januar 2017 - Was ist im Januar 2018 möglich?

Wetter Januar 2018: Welche Chancen hat das Winterwetter?

Eine Wetterlage - wie sie sich nun einstellt - hat meist eine Lebensdauer von 7 bis 14 Tagen. Manchmal kürzer, manchmal auch länger. Das bedeutet, dass der nächste Wetterumschwung frühestens zum Jahresende oder zum Jahresbeginn im Januar 2018 ansteht.

Gibt es denn Wetterentwicklungen, welche auf einen Wechsel der Großwetterlage im Januar hindeuten?

Ja, die gibt es durchaus. Meist mit einem Hochdrucksystem über Skandinavien begründet, welches mit einer Grundströmung aus östlichen Richtungen für Dauerfrost über Deutschland, Österreich und der Schweiz sorgen könnte. Aber - und das bestätigen die Simulationen von heute erneut - scheint der Polarwirbel so langsam in Schwung zu kommen, was auch Anfang Januar mehrheitlich gegen winterliche Wetterverhältnisse spricht. Man sieht das ganz gut in der nachfolgenden Grafik.

Polarwirbelberechnung Dezember

Berechnung des Polarwirbels nach dem amerikanischen Wettermodell Anfang Januar © www.meteociel.fr

Der Kältepol zwischen Kanada und Grönland wird durch das Strömungsmuster des Polarwirbels begünstigt, was über Deutschland, der Schweiz und Österreich zu einem überwiegend westlich bis südwestlich dominierten Strömungsmuster führen kann. Das macht die Veränderung der Großwetterlage - zum heutigen Stand schwierig. Was für Wetter kann daraus in den ersten Januartagen entstehen? Mild, wechselhaft und zeitweilig windig.

Nichtsdestotrotz berechnete das amerikanische Wettermodell heute Morgen einmal den Ansatz eine Skandinavienhochs. Ob sich im Tagesverlauf diese Berechnungen bestätigt haben und wie der weitere Winterverlauf sein kann, klären wir heute Abend gegen 20:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter 2017/18.



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