Die Arbeit der Meteorologen besteht meist darin, Wettervorhersagen über 3 bis 5 Tage zu machen. Was darüber hinausgeht sind Wetterprognosen und schaut man noch weiter in die Zukunft, so sind es Wettertrends. Manchmal können Meteorologen Aufgrund von unsicheren Wetterlagen noch nicht einmal eine Wettervorhersage für die nächsten 24 Stunden machen – und in genau so einer Wetterlage wird sich Deutschland um den 15. Bis 17. August herum befinden. Es ist derzeitig schwierig exakte Vorhersagen zu treffen, daher greifen wir gerne zu den Wettertrends – eine Mischung aus Modellprognosen und die daraus resultierenden Wahrscheinlichkeiten. Nach dem sommerlichen Intermezzo bis zum 15. August könnte sich kurzfristig kühlere Luft durchsetzen – so die Prognosen der letzten Tage – in den letzten Modellläufen wendet sich das Blatt allerdings zu Gunsten des sommerlichen Wetters. Demnach wird die kommende Woche zunächst noch wechselhaft, aber mit 22 bis 28 Grad (Ausnahme Dienstag 17 bis 23 Grad) doch gar nicht so kühl, wie ursprünglich angenommen und je näher das Wochenende rückt, desto heißer und trockener wird es. Richtig gelesen! Denn nach beiden Wettermodellen soll die nächste Woche zumindest südlich der Mittelgebirge hochsommerlich werden. Aber auch im Norden werden Temperaturen um 25 Grad erwartet, allerdings istg dort das Wetter unbeständiger. Schauen wir mal, wie sich die nächsten Modellläufe entwickeln – dieser durchaus positive Trend wäre ja nicht schlecht für alle, die ihren Urlaub in Deutschland verbringen. Sollte die jüngste Entwicklung jedoch eintreffen, können wir durchaus von einer spät sommerlichen Entwicklung sprechen.

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Wenn dieser Sommer etwas Beständiges hat, dann ist es seine Unbeständigkeit. Und es sieht im August ganz danach aus, als ob der Sommer seine Unbeständigkeit beibehalten wird. Zwar werden die nächsten Tage überall deutlich wärmer und erreichen vor allem im Süden mit 25 bis 28 Grad z.T. sommerliche Temperaturen, jedoch ist am Montag bereits wieder Schluss damit. Denn dann kommt erneut etwas frischere Luft nach Deutschland, was für den Süden Temperaturen um 20 Grad, im Norden um die 17 Grad bedeutet. Ein Ausblick auf die Folgetage lässt erkennen, dass der Kaltlufteinbruch nur von kurzer Dauer ist und es bis ab der Wochenmitte wieder wärmer wird. Der klassische stabile Altweibersommer ist nicht in Sicht. Bleibt nur noch die Hoffnung auf den Trend der Kontrollläufe, welcher noch einige Wahrscheinlichkeiten für eine Wetterbesserung im letzten August Drittel zulässt. Genießen Sie also die kommenden Sommertage
Die wärmere Luft kommt langsamer nach Deutschland, als zunächst angenommen - im Norden tut Sie sich mit 20 bis 24 Grad bis Sonntag besonders schwer und wärmer wird es dort auch nicht werden, dazu gibt es besonders am Donnerstag viel Regen. Im Süden dagegen kann sich die warme und trockene Luft bereits am Freitag mit 24 bis 28 Grad durchsetzen und bleibt nach heutigem Stand bis zum 15. August, erst dann zeigen die Kontrollläufe wieder eine kurze Abkühlungsphase bis zum 17. August. Anschließend geht der Trend wieder nach oben. Ein Auf und Ab beim Wetter im August, wie wir es bereits aus dem Juni kennen. Ein stabiles Hochdruckwetter ist weiterhin nicht in Sicht.
Die Ausläufer des Hochdruckgebietes bei den Azoren waren heute schon im Süden sichtbar. Zunehmend kam dort im Tagesverlauf mehr und mehr die Sonne zum Vorschein, was in den kommenden Tagen überall in Deutschland der Fall sein wird. Dazu steigen bis zum Sonntag die Temperaturen im Süden auf Werte zwischen 24 und 28 Grad. Der Norden tut sich dagegen etwas schwerer, denn immer wieder kann das Tiefdrucksystem bei England auf den Nordwesten übergreifen und sorgt dort nur für gemäßigte Temperaturen zwischen 19 und 23 Grad. Bis zum 15. August soll dieses sommerliche Gastspiel anhalten und was anschließend passieren wird, steht zum heutigen Zeitpunkt noch nicht fest fest. Wahrscheinlich ist jedoch der Durchzug des Tiefdrucksystems bei Engalnd, was wieder kurzzeitig für kühlere Temperaturen sorgen wird. Im weiteren Verlauf sehen beide Wettermodelle wieder ein Tiefdrucksystem bei England, welches Deutschland auf seiner Vorderseite mit durchaus sommerlichen Temperaturen versorgen kann - bei Durchzug des Systems aber wieder für eine kurze Abkühlung sorgt. Auch in der Tendenz der Kontrollläufe ist keine stabile Hochdruckwetterlage in Sicht. Als Fazit für heute kan man sagen - weiterhin wechselhaftes Wetter, welches im Süden durchaus sommerlich warm sein kann, der Norden zeigt sich dagegen nur mäßig warm.
Weiterhin sehen die Wettermodelle eine positive Tendenz hin zum sommerlichen Wetter ab dem kommenden Wochenende, bei dem hauptsächlich die Gebiete südlich der MIttelgebirge verwöhnt werden. Mit Temperaturen zwischen 25 und örtlich bis zu 27 Grad ist es dort wärmer und tendenziell etwas trockener, als im Norden mit 20 bis 22 Grad. Bis es aber soweit ist, sitzen wir in Deutschland noch in der relativen kalten Luft aus dem Polarmeer, welche sich ab Mittwoch langsam aus südwesten her erwärmt - dabei kommt es immer wieder zu Schauern, die z.T. auch gewittrig sein können. Ein Blick über das Wochenende hinaus zeigt, dass das relative warme Wetter bis zum 15. August anhalten wird, erst dann kann es erneut zu einem Durchzug des Tiefdrucksystems von England her kommen - und somit wieder zu einer kurzfristigen Abkühlung führen wird. Das wechselhafte Wetter geht also weiter - ein stabiles Hochdrucksystem ist weiterhin nicht in Sicht, auch wenn es von den es von den Kontrollläufen her eine Tendenz zur Monatsmitte hin gibt - abwarten ist momentan die Devise.