Zum kommenden Wochenende wird voraussichtlich der Wettercharakter von Westen her wechselhafter und auch etwas windiger. Der Grund hierfür sind die ersten Tiefdruckausläufer der atlantischen Frontalzone, welche sich zum Sonntag mit einem Kerntief etwa über Island positionieren kann. Die noch in dieser Woche dominante Hochdruckbrücke weicht nach Westen aus und legt sich zum 22. Februar in einer überwiegend flachen West-Ost Achse über die Azoren. In Folge daraus kann sich die atlantische Frontalzone im Zeitraum 22./28. Februar bis nach Skandinavien ausweiten und Deutschland gelangt in den Einfluss der südlichen Tiefdruckgradienten. Tiefdrucksysteme können zunehmend in rascher Abfolge von Westen her das Wetter über Mitteleuropa beeinflussen, so dass der Grundcharakter zunehmend wechselhafter und windiger werden kann. Auf der jeweiligen Vorderseite können teils milde, auf der Rückseite auch kühlere Luftmassen advehiert werden, so dass die Temperaturen zwischen +4/+8, bzw. +1/+5 Grad schwanken können. So ist die Niederschlagsform in tieferen Lagen zumeist in flüssiger Form zu erwarten und in mittleren und höheren Lagen sind jedoch die unterschiedlichsten Niederschlagsformen möglich, wobei phasenweise winterliche Verhältnisse erst oberhalb etwa 600-800 Meter wahrscheinlich sind. Die Kontrollläufe stützen den wechselhaften, nasskalten und teils windigen Grundcharakter im letzten Februar-Drittel mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum am 20. Februar zwischen +3/+8 Grad (Mittelwert: +5/+7 Grad), am 24. Februar zwischen -2/+5 Grad (Mittelwert: +2/+4 Grad) und am 28. Februar zwischen -2/+8 Grad (Mittelwert: +4/+5 Grad). Ob die Westwetterlage auch das Wetter Anfang März beeinflussen kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem ersten Wettertrend zum Wetter im März.

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