Bis zum kommenden Wochenende ist der Wetterverlauf bei Temperaturen zwischen +0/+6 Grad vielfach neblig-grau und nasskalt, im Norden zu Beginn der Woche mit -3/+1 Grad auch als frostig zu bezeichnen. Von Donnerstag bis einschließlich Samstag nimmt der wechselhafte Wettercharakter leicht zu, so dass mit vermehrten - meist leichten - Niederschlägen zu rechnen ist, welche größtenteils aber in flüssiger Form niedergehen werden. Spannend bleibt jedoch der Zeitraum zwischen dem 8./11. Dezember in der Form, als dass sich über dem skandinavischen Raum allmählich - teils steuernde - Tiefdrucksysteme positionieren können. Das Zirkulationsmuster ist in den aktuellen Simulationen des amerikanischen Wettermodells im Zeitraum 8./10. Dezember als zyklonal West zu bezeichnen, so dass nicht nur der Wind, sondern auch die Niederschläge eine zunehmende Tendenz haben. Die Temperaturwerte liegen - je nach Position des Hochdrucksystems - mal im nasskalten, mal im milderen Bereich. Winterliche Verhältnisse sind nach dieser Variante des amerikanischen Wettermodells - zum heutigen Stand - bis zum 12. Dezember eher unwahrscheinlich. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so entwickelt sich in der Tendenz im Zeitraum zwischen dem 8./11. Dezember eine zyklonale Nordwestwetterlage (NWZ). In Folge daraus wäre der Grundcharakter wechselhaft und weiterhin nasskalt, ab 500-900 Meter sind Schneefalloptionen nicht ausgeschlossen - in Summe aber als wenig winterlich zu bezeichnen, da die Dynamik zunächst zu groß ist, als dass ein nachhaltiger Wintereinbruch eine Chance hätte. In einer zweiten Variante des amerikanischen Wettermodells ist eine ähnliche Entwicklung wie nach dem europäischen Wettermodell möglich, darüber hinaus ist zum 11. Dezember auch ein kurzer Trogeinfluss nicht auszuschließen, so dass Schneefalloptionen bis in tiefere Lagen möglich sind. Zusammenfassend ist aber nach allen drei Varianten mit Zunahme von Niederschlags- und Windaktivitäten im Zeitraum zwischen dem 9./12. Dezember zu rechnen, wobei der Temperaturcharakter überwiegend im nasskalt Bereich verbleiben kann. Die Kontrollläufe bestätigen den nasskalten Wettertrend auch heute mehrheitlich im Zeitraum bis zum 11. Dezember. So liegt das Temperaturspektrum am 6. Dezember zwischen -1/+6 Grad (Mittelwert: +3 Grad im Süden und Osten, +4 Grad im Westen und bis +6 Grad im Norden) und am 10. Dezember zwischen -3/+10 Grad (Mittelwert: +1 Grad im Süden, +3/+4 Grad im Osten, Westen und Norden). Die Niederschlagswahrscheinlichkeit nimmt dabei im Zeitraum zwischen dem 5./11. Dezember leicht aber stetig zu. Zum Stichtag 12. Dezember zeigen sich die Verhältnisse zwischen zu kalt/normal/zu warm mit 20/45/35 im Trend normal. Das Langfristmodell simuliert den Temperaturtrend gegenüber dem langjährigen Mittelwert im Dezember normal bis leicht zu warm, im Januar leicht zu warm und im Februar normal mit Trend auch leicht zu kalt auszufallen - in Summe nach dem Langfristmodell ein normaler Temperaturverlauf der Wintermonate. Gegen 20:45 Uhr erfolgt heute Abend eine Aktualisierung dieser Wetterprognose.
Update:
Ein Hauch von Schnee bis Donnerstag etwa am südlichen Rand der Mittelgebirge möglich (Schneeprognose | signifikante Wetterereignisse). Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so folgt im Zeitraum zwischen dem 7./12. Dezember typisches Westwindwetter mit einem regen Wechsel von milder Vorderseite und kühler Rückseite. Anschließend durchaus potential für Troglagen gegeben - mehrheitlich aber typisch nasskalte Varianten wahrscheinlicher. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so gelingt einer Hochdruckbrücke zwischen den Azoren und Grönland eine blockierende Wirkung auf das aktiv-dynamische Atlantikwetter. Über Mitteleuropa kühlen unter Tiefdruckeinfluss die Luftmassen langsam aus, so dass Schneeoptionen im Zeitraum 10./12. Dezember ab mittleren Lagen möglich sind. Kontrollläufe favorisieren weiterhin die nasskalte Wetterlage. So liegt das Temperaturspektrum am 11. Dezember zwischen -2/+10 Grad (Mittelwert: +2 Grad im Süden und Westen und +4 Grad im Westen und Norden). In den Verhältnissen von zu kalt/normal/zu warm gab es im Tagesverlauf zum Stichtag 12. Dezember kaum Veränderungen: 30/45/25.

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