In den kommenden Tagen lassen die Niederschläge nach und das Gradientenmuster schwächt sich ab, was örtlich zu teils zähen Nebel führen wird, welcher sich tagsüber wohl nur zögerlich auflösen wird. Dort wo es länger neblig trüb bleibt, steigen die Tageswerte mit Werten zwischen +0/+6 Grad auf November typische Werte, dort wo die Sonne zum Vorschein kommen kann, sind mit +8/+12, im Südwesten bis +14 Grad für die Jahreszeit deutlich zu warme Temperaturen zu erwarten. Daran ändert sich im wesentlichen bis zum 25./26. November nichts. Zwischen Polen, Deutschland und Skandinavien positioniert sich ein Hochdrucksystem, welches die Tiefdrucksysteme von Westen her zunächst blockiert. Somit verbleibt Deutschland mit einer östlichen Grundströmung im gradientenschwachen Bereich, so dass nach Nebelauflösung die Sonne durchaus ihre Chancen bekommen kann. Am wahrscheinlichsten sind die sonnigen Momente zum heutigen Stand über der West- und Südwesthälfte, während mit jedem Kilometer in Richtung Osten und Nordosten die Nebelwahrscheinlichkeit zunimmt. Die Temperaturen steigen mit Sonnenschein auf +8/+12 Grad und mit Dauernebel sind +0/+6 Grad zu erwarten. Im Zeitraum zwischen dem 25./30. November kommt von Westen her voraussichtlich wieder etwas mehr Dynamik ins Spiel, so dass der Wettercharakter leicht wechselhafter wird, aber für die Jahreszeit zu warm/zu mild bleibt. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, sp weicht das Hoch im Norden bis zum 28. November weiter nach Osten zurück und die Tiefdruckeinfluss nimmt von Westen her langsam zu. Die Tiefdruckrinne hat dabei eine Nordwest-Südost Ausrichtung, so dass Deutschland vorderseitig zunächst auf der sehr warmen Seite und bis zum 29. November allmählich auf der nasskalten bis leicht zu milden Seite liegt. Grundsätzlich steigt die Niederschlagswahrscheinlichkeit nach dem europäischen Wettermodell von Westen her bis zum 29. November an. Das amerikanische Wettermodell zeigt eine ganz ähnliche Variante, bei der sich bis zum 27. November bei England ein Tiefdruckkern ausbilden kann, der gegenüber dem europäischen Wettermodell deutlich kräftiger simuliert wird und bis zum 29. November ebenfalls eine von Nordwest nach Südost ausgerichtete Tiefdruckachse hat. Der Tiefdruckkern bleibt dabei komplexer und kräftiger, so dass bis zum 29. November mit einer Zunahme von Niederschlägen und Windereignissen bei nasskalten bis leicht zu warmen Temperaturwerten zu rechnen ist. Die Kontrollläufe bestätigen den leicht wechselhaften Wettertrend im Zeitraum zwischen dem 23./30. November mehrheitlich, wobei die Temperaturen bis zum 25. November mit +2/+7 Grad und am 29. November mit 0/+4 Grad über dem vieljährigen Durchschnittswert liegen können. So erstreckt sich das mögliche Temperaturspektrum bspw. am 25. November zwischen +3/+13 Grad (Mittelwert im Süden und Westen +7/+8, im Norden und Osten +4/+6 Grad) und am 29. November zwischen -5/+10 Grad (Mittelwert im Osten und Norden +4/+6 Grad, im Westen und Süden +6/+7 Grad). Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter im Dezember.

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