Das Wetter normalisiert sich in den kommenden Tagen wieder. Der Wind und die Niederschläge lassen nach und die Temperaturen steigen mit einer Südwestströmung bis zum Dienstag voraussichtlich wieder auf +14/+18 Grad an. Für die restlichen Oktober-Tage zeigt sich nach den Simulationen des amerikanischen Wettermodells über dem nördlichen Europa eine äußerst dynamische Entwicklung, bei der sich die atlantische Frontalzone zum Monatswechsel durchaus über Skandinavien positionieren kann. Das hat voraussichtlich noch wenig Auswirkungen auf das Wettergeschehen über Deutschland. So bleibt der Grundcharakter bis Ende Oktober südwestlich ausgerichtet und ist somit als warm, im Nordwesten zeitweise auch wechselhaft, sonst als überwiegend trocken zu bewerten. Das europäische Wettermodell sieht im Grundsatz eine ähnlich warme und teils wechselhafte Wetterentwicklung bis Ende Oktober vor. Auch hier strebt die atlantische Frontalzone in Richtung Skandinavien, jedoch gelingt es dem Hoch über Grönland eine Verbindung mit einem Hoch über dem Mittelmeer herzustellen. In Folge daraus könnte bis Ende Oktober ein mitteleuropäisches Hochdrucksystem initialisiert werden, so dass demnach der Grundcharakter trockener aber gleichfalls warm bleibt. Allerdings wird mit den Tiefdrucksystemen über dem nördlichen Europa weitere Kaltluftmassen nach Osten verfrachtet, was die möglichen Varianten für das Wetter Anfang November vielfältiger macht. Mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend für das Wetter im November.

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