Zwischen einem Tiefdrucksystem im Westen und einem Hochdruckblock über dem östlichen Europa stellt sich im Wochenverlauf über Deutschland eine teils sehr warme und etwa nördlich der Linie Bodensee - Berlin auch wechselhafte Wetterlage ein. Das Tief kommt dabei nicht so recht nach Osten voran und wird in einem sehr langsamen Prozess bis zum kommenden Wochenende nach Skandinavien geführt. So bleibt der Grundcharakter voraussichtlich bis zum 12. Oktober für die Jahreszeit deutlich zu warm. Das amerikanische Wettermodell simuliert darüber hinaus im Zeitraum zwischen dem 13./15. Oktober eine kurzweilig kühlere Variante, welche sich jedoch im Zeitraum zwischen dem 15./20. Oktober mit einem Tief vor/über England und einem Hoch über dem östlichen Europa rasch erholt, bzw. wiederholt. In Folge daraus bleibt es bei einem meriodionalen Süd-Nord Strömungsmuster überwiegend warm bei einer von West nach Ost abnehmenden Niederschlagswahrscheinlichkeit. Das europäische Wettermodell zeigt eine ähnliche Entwicklung, bei der sich im Zeitraum zwischen dem 14./16. Oktober das warme und teils wechselhafte Südwestströmungsmuster wiederholen kann. Die Kontrollläufe stützen den warmen, teils heißen Temperaturverlauf zwischen dem 8./12. Oktober überwiegend einheitlich, so dass die zu erwartenden Temperaturen um +4/+9 Grad über dem sonst für die Jahreszeit üblichen Werten liegen. Im Zeitraum zwischen dem 12./15. Oktober zeigt sich eine leichte Abkühlung zu normalen Temperaturwerten zwischen +12/+16 Grad. Darüber hinaus zeigt sich bis zum 20. Oktober wieder ein leicht positiver Temperaturtrend. In Niederschlagsverhalten simulieren die Kontrollläufe im Zeitraum zwischen dem 7./13. Oktober im Westen, Südwesten und Norden eine rege Aktivität, welche mit jedem Kilometer in Richtung Osten abnimmt. Im Zeitraum zwischen dem 15./20. Oktober nehmen die Niederschlagssignale in ganz Deutschland ab, so dass die simulierten Varianten der Wettermodelle durchaus eine gute Eintreffwahrscheinlichkeit haben können. Gibt es auch noch kalte, oder herbstlich kühle Varianten? Die gibt es, verschieben sich aber mehrheitlich auf das letzte Oktober-Drittel. Das Langfristmodell korrigiert seine Prognose für das Wetter im Oktober noch einmal und simuliert den Oktober und November nun leicht bis deutlich zu warm, wobei der Oktober zu trocken und der November mit einem normalen Niederschlagsverhalten gezeigt wird. Über die Wintermonate Dezember, Januar und Februar haben sich gegenüber den letzten Tagen keine Veränderungen ergeben: Dezember normaler, Januar und Februar leicht zu warmer Temperaturverlauf bei einer erhöhten Niederschlagsaktivität.

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