Nach dem teils warmen und wechselhaften Wochenende strömt bereits am Sonntag aus nördlichen Richtungen kühlere Luft nach Deutschland, welche im Verlauf der kommenden Woche wieder zunehmend unter Hochdruckeinfluss fällt und sich langsam erwärmen kann. Das amerikanische Wettermodell simuliert im Zeitraum zwischen dem 25./30. September ein Tiefdruckzentrum über Skandinavien und ein reaktives Hochdrucksystem über den Azoren, welches sich zeitweilig nach Mitteleuropa erstrecken kann. So bleibt der Wettercharakter mit Wind aus überwiegend westlichen Richtungen wechselhaft. Je nachdem, wie sich das Hoch positionieren kann, sind auch kühlere Abschnitte (25./27. September: +10/+16) nicht auszuschließen, vielfach liegen die Temperaturen jedoch im mäßig warmen Bereich (+14/+19 Grad). Das europäische Wettermodell simuliert die Großwetterlage etwas anders. Zwar ist auch hier ein Zentraltief über Skandinavien erkennbar, jedoch drückt von Süden her ein Hochdrucksystem dagegen, so dass in Deutschland der Temperaturcharakter im warmen Bereich erhalten werden kann. Im weiteren Verlauf kippt das System bis zum Monatsende in eine Wetterlage, welche aus dem Winter 2013/2014 bekannt sein dürfte. Kräftige Tiefdrucksysteme bei Neufundland treiben in Richtung England und driften im weiteren Verlauf nach Nordosten über Skandinavien hinweg ab. Gleichzeitig bildet sich von den Azoren über das Mittelmeer bis über das östliche Europa eine Hochdruckbrücke aus, so dass die Großwetterlage überwiegend auf Südwest ausgerichtet sein kann, was relativ warmes Wetter zur Folge hat, bei dem die Niederschlagswahrscheinlichkeit im Nordwesten höher als im Südosten einzustufen ist. Die Kontrollläufe bestätigen den Versuch das bisherige Zirkulationsmuster im Wochenverlauf zu ändern mehrheitlich - das zeigt sich insbesondere an einem breiten Spektrum an Möglichkeiten, wobei die Niederschlagswahrscheinlichkeit zwischen dem 25./27. September höher ist und zum Monatsende eine langsam nachlassende Tendenz hat, aber weiterhin vorhanden ist. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 24. September zwischen +11/+20 Grad bei einem Mittelwert von +17 Grad im Westen und Süden und +16 Grad im Norden und Osten. Am 28. September liegt das Temperaturspektrum zwischen +10/+24 Grad bei einem Mittelwert von +16 Grad. Zusammenfassend ist - gegenüber dem langjährigen Mittelwert - eine normalisierende Tendenz im letzten September-Drittel erkennbar. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem ersten Witterungstrend für das Wetter im Oktober.

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