Ein Hoch bei England bestimmt das Wetter in Deutschland weitgehend bis Ende November. Mal positioniert es sich nach Westen, so dass kühlere Luftmassen aus dem Norden einfließen können, mal positioniert es sich östlicher, was grau-trübes Wetter zur Folge hat. Ab Mittwoch kommt das Hoch nach frostiger Nacht weiter nach Osten voran, so dass Deutschland zwischen einem Tief über dem nordöstlichen Europa und dem Hoch bei England liegt. Strammer Wind aus nordwestlichen Richtungen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 30-60 km/h treiben in regelmäßigen Abständen Schauer unterschiedlichster Art und Intensität über das Land, die besonders südlich der Mittelgebirge am Mittwoch bis in tiefere Lagen hinab als Schnee niedergehen können, sonst schwankt die Schneefallgrenze zwischen 500-1.000 Meter. Die Temperaturen sind im Süden mit +0/+5 Grad deutlich niedriger als +6/+12 Grad die im Norden zu erwarten sind. Am Freitag positioniert sich das Tief im Norden mit seinem Kern über dem nördlichen Finnland/Russland (Murmansk), an dessen Frontenverlauf zwischen Island und den südlichen Skandinavien Randtiefsysteme entstehen können, die zum Monatswechsel mit einer nordwestlichen bis nördlichen Strömungsmuster eine weitere nasskalte Episode mit winterlichen Optionen oberhalb 500 Meter bringen können - mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Dezember.

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