Noch bis zum 20./21. September hält das teils windige und wechselhafte Wetter an, jedoch macht sich bereits ab dem 20. September von Westen her Hochdruck bemerkbar, so dass der Wettertrend zum kommenden Wochenende zunehmend trockener wird. Klar ist in den Simulationen der Wettermodelle zwischenzeitlich mit einer Wahrscheinlichkeit von 59 Prozent, dass sich über dem Atlantik zum 21. September ein Trog von Grönland/Island bis zu den Azoren hinunter ausbreitet, so dass das Azorenhoch in Richtung Mitteleuropa ausweicht. Darüber sind sich das amerikanische und europäische Wettermodell einig. Worüber sie sich noch nicht einig sind, ist die Position des mitteleuropäischen Hochdrucksystems. Das amerikanische Wettermodell simuliert den Hochdruckkern zwischen dem 21./24. September direkt über Deutschland, ab dem 25. September über England. Zunächst hätte das bis zum 24. September mit +17/+23 Grad recht warme Wetterlage zur Folge, die ab dem 25. September im Norden in eine frische (+14/+17 Grad) aber überwiegend trockene Nordlage kippen kann, während im Süden die noch warmen Luftmassen verbleiben. Das europäische Wettermodell zeigt diese Entwicklung ähnlich, jedoch positioniert sich das Hochdruckgebiet nicht über Deutschland, sondern über England. Das hat zwar grundsätzlich ebenfalls überwiegend trockenes Wetter zur Folge, jedoch liegt Deutschland auf der Ostseite des Hochdrucksystems, was die Zufuhr kühlerer Luftmassen (+13/+18 Grad) aus dem Norden ermöglicht - ein warmer Altweibersommer ist in dieser Konstellation nur bedingt vorstellbar. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich den trockenen Wettertrend zwischen dem 20./28. September, wobei die Temperaturen durchaus September typisch sind. Das Temperaturspektrum zeigt Werte zwischen +10/+20 Grad und der Mittelwert liegt bei +17 Grad.

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