Von Winter ist derzeitig keine Spur, zwar gibt es aufgrund von Kurzwellentrögen immer wieder etwas Schneefall oberhalb etwa 300 Meter, das nächste Tiefdrucksystem bringt aber zumeist mildere Luft mit sich und taut alles wieder weg. So auch in den ersten Januar 2012 Tagen. Es gibt jedoch Tendenzen - die noch sehr vorsichtig betrachtet werden müssen - zu einem beginnenden Wetterumschwung nach dem 5. Januar 2012. Der Hauptlauf des amerikanischen Wettermodells ist momentan der wärmste Lauf, seine Kontrollläufe zeigen einen kälteren Trend. Die Wahrscheinlichkeit für eine Wetterumstellung am Ende des ersten Januar Drittels steigen somit. Das Langfristmodell will, wie auch das europäische Wettermodell noch nichts davon wissen und stufen den Januar als leicht zu mild, im Nordosten auch deutlich zu mild ein. Das Niederschlagsvolumen ist vor allem westlich Bodensee - Berlin deutlich erhöht, was auf eine Fortdauer des aktiven Atlantikwetters schließen lässt. Der Februar 2012 wird weiterhin als normal eingestuft. Die kommenden Tage werden Klarheit bringen, wohin die Reise beim Wetter im Winter 2011/2012 gehen wird.

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