In der kommenden Woche muss vor allem in Bayern und Baden-Württemberg oberhalb etwa 300 Meter mit kräftigen Schneefällen gerechnet werden - in Nordwesten und Westen wird es hingegen zum heutigen Stand nasskalt mit leicht positiven Temperaturen, wobei es noch ganz darauf ankommt wie sich das Hoch und das Tief zueinander verhalten (die Kontrollläufe sehen durchaus Möglichkeiten für Schneefall). Im weiteren Wochenverlauf sollte sich westlich einer Linie Mannheim - Usedom die Milderung durchsetzen, während es östlich dieser Linie mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zum kommenden Wochenende bei Temperaturen um 0 Grad winterlich bleibt. Die simulierten Niederschlagssummen sind durchaus beachtlich und können südlich der Mainlinie zwischen 15 und 40 l/m² (als Schnee wären das 15/50 cm) bis zum Wochenende erreichen, sonst verbreitet zwischen 10-20 l/m². Besonders zum Mittwoch hin frischt der Wind stark bis stürmisch auf und kommt aus nördlichen Richtungen, was in den Schneeregionen verbreitet zu Verwehungen führen kann. Im weiteren Verlauf um den 18./19. Februar geht der Trend zu einer nasskalten Nordwestwetterlage. In Abfolge wechseln sich kurze mildere mit kälteren Phasen ab, oberhalb etwa 400/500 Meter bleibt es winterlich, auch wenn es kurzzeitig bis 800 Meter Regnen kann. Da die Wetterentwicklung noch auf "wackligen" (Prognosegüte von etwa 50-65%) Beinen steht, geben wir heute Nachmittag ein Update heraus.
Update
Im wesentlichen ändert sich nicht all zu viel, wenn auch gleich der Nachmittagslauf für den Westen wieder etwas kälter ausfällt. Die Sturmoptionen am Mittwoch bestätigen sich erneut.

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