Nach zuerst kalten und winterlichen Wettersimulationen haben sich die Wettermodelle in den letzten 48 Stunden dazu entschieden, milderes, stürmisches und wechselhaftes Wetter für das letzte Januar Drittel zu berechnen. Bis gestern Abend gab es noch größere Schwankungen in den Kontrollläufen und auch die Hauptläufe zeigten zwischenzeitlich kältere Simulationen mit durchaus winterlichen Optionen oberhalb 400 bis 600 Meter aufgrund einer berechneten Nordwestwetterlage. Die Kontrollläufe sind nun bis zum 25. Januar einheitlicher geworden - demnach wird es mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 60% wechselhaft, stürmisch und überwiegend nasskalt (+2/+6 Grad), dank von Kurzwellentrögen ist auch ein kurzes Schneeintermezzo möglich. Der Polarwirbelsplitt ist zwar noch voll in Gang, für Mitteleuropa allerdings in einer ungünstigen Lage, da der Kältepol bei Grönland intakt bleibt (der "Wettermotor" für Mitteleuropa). Zum 25. Januar hin wird der Polarwirbel wieder als voll intakt angesehen. Allerdings zeichnet sich schon zum Ende Januar hin der nächste Polarwirbelsplitt ab. Auf den Punkt gebracht: Am Freitag durchaus Schnee bis 300 Meter herunter, oberhalb 400/500 Meter winterlich - am Wochenende wieder milder, mit +1/+6 Grad aber nasskalt, in der kommenden Woche dann windiges, wechselhaftes Wetter und mit +2/+8 Grad relativ mild. Ab dem 25. Januar wieder größere Unsicherheiten mit Optionen auf erneut winterliches Wetter - wahrscheinlicher ist aber ein Wintereinbruch im Flachland im Februar.

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