Es herrscht bei den Wettermodellen weitestgehend wieder Übereinstimmung, was den kommenden Kaltlufttrog über Mitteleuropa angeht - er kommt zum Wochenende hin und wird für zeitweilige Schneefälle und winterliche Verhältnisse oberhalb etwa 300 Meter sorgen - im Westen reicht es zum heutigen Stand noch nicht ganz für winterliche Verhältnisse, aber das kann sich ja noch ändern. Wie lange dieser winterliche Abschnitt sein wird, steht heute noch nicht fest. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so gibts Winter bis zum 26. Januar mit anschließender - wahrscheinlich kurzfristigen - Milderung. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so bleibt der Winter - dank eines "konservierenden Hochdruckgebietes" in Lagen oberhalb 300-400 Meter und südlich einer Linie Schwarzwald - Rostock erhalten. Die Kontrollläufe stützen derzeitig die Variante des amerikanischen Wettermodells. Der Prozess des Polarwirbelsplitts ist nun mittlerweile voll im Gang, bzw. schon vollzogen. Lediglich über Grönland ist der Polarwirbel noch "intakt", was für richtiges Winterwetter in Deutschland nicht zuträglich ist. Interessant ist daher die Tatsache, welche fast alle Wettermodelle zeigen - Hochdruckaufbau zwischen Neufundland und Grönland. Somit könnte es ab dem 26. Januar durchaus Überraschungen geben, wenn sich der Kältepol in Richtung Barentssee / Skandinavien verschiebt.
Update
Zum Nachmittag hin zeigt das amerikanische Wettermodell einen länger anhaltenden und kälteren Wintereinbruch, als es heute morgen noch gezeigt wurde. Man sieht also, dass es weiterhin noch viel Interpretationsspielraum gibt

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