Wetter Sommer 2016 - Wetterprognose vom 13. Juli
Mäßig warm, teils windig und auch unbeständig wird das Wetter bis einschließlich Donnerstag wohl bleiben, bevor zum Freitag und Samstag sich ein Zwischenhoch mit vermehrten Sonnenschein und auch ansteigenden Temperaturen bemerkbar machen kann. Am Sonntag und auch zum Start in die neue Woche zeigt sich bei Jahreszeit-typischen Temperaturen wieder ein Anstieg der Schauer- und Gewitterneigung (s. aktuelle Wettervorhersage Juli 2016).

Das amerikanische Wettermodell simuliert im Zeitraum vom 19./22. Juli ein Tiefdrucksystem über dem skandinavischen Raum, welches den Hochdruckkeil über Mitteleuropa weiter nach Süden verschiebt. In Folge dessen zeigt sich eine Tiefdruckachse, die sich zum 21. Juli vom nördlichen Skandinavien bis über England und Frankreich erstrecken und somit auf seiner Vorderseite warme, aber auch feuchte Luftmassen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz führen kann. In Folge dessen liegen die Temperaturen im Zeitraum vom 19./22. Juli meist im Bereich zwischen +22/+27 Grad bei einer geringen Niederschlagserwartung, meist jedoch in Form von Schauern und Gewittern. Im weiteren Verlauf berechnet das amerikanische Wettermodell eine Aufrechterhaltung der Tiefdruckrinne, welche von Neufundland über Island, England und dem südlichen Skandinavien verlaufen kann. Somit bleibt das Wetter demnach im Zeitraum 22./28. Juli durchwachsen und unbeständig bei Temperaturen, welche im Bereich zwischen +18/+24 Grad liegen können.

Das europäische Wettermodell simuliert einen stabileren Hochdruckkeil, so dass die atlantische Frontalzone sich nicht bis über das südliche Skandinavien durchsetzen kann. Nichtsdestotrotz ist auch nach dem europäischen Wettermodell im Zeitraum vom 19./23. Juli mit einem unbeständigen aber dennoch relativ warmen Wettercharakter zu rechnen.

Die Hochdruckvarianten, welche gestern noch klar favorisiert wurden, erhielten in den heutigen Berechnungen einen "Dämpfer" und blickt man auf die vergangen Wochen zurück, so ist der Ablauf stets der gleiche: Hochdruckaufbau Mitteleuropa, zunehmende Instabilität des Hochdrucksystems und nachfolgend wieder höherer Tiefdruckeinfluss. So kommt es zu einem Auf und Ab der Temperaturen bei einer wenig stabilen Großwetterlage. Für alle die auf eine halbwegs verlässliche Sommerwetterlage warten, bedeutet das, dass man sich weiterhin in Geduld üben muss.

Die Kontrollläufe stützen eine schwache Niederschlagsneigung im Zeitraum 15./20. Juli, welche darüber hinaus bis zum 27. Juli leicht ansteigen kann. Das Temperaturspektrum schwankt meist um den für die Jahreszeit-typischen Mittelwert. So liegt das Temperaturspektrum am 20. Juli zwischen +17/+31 Grad (Mittelwert: +25 Grad über dem Süden, sonst +22/+23 Grad) und am 27. Juli zwischen +15/+28 Grad (Mittelwert: +22/+24 Grad). Betrachtet man die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+19) / normal (+20/+25) / zu warm (>+25), so liegen diese am 23. Juli bei 15/45/40 und am 28. Juli bei 40/50/10 und bestätigen ein um den Mittelwert schwankendes Spektrum (Auf und Ab).

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