Der Sommer kommt am Wochenende zurück. Der Grund ist das seit Tagen beschriebene Hochdrucksystem, welches sich bis zum Samstag mit einem Kerndruck von 1035 hPa über England positionieren wird. Deutschland liegt zunächst im direkten Einflussgebiet des Hochdrucksystems und gelangt in der kommenden Woche zunehmend in eine nördliche Strömungsrichtung. Das ist insofern als positiv zu bewerten, dass die Temperaturen keine Extremwerte erreichen werden, vielmehr ist es bis zum Mittwoch mit Temperaturen zwischen +23/+28 Grad angenehm sommerlich warm. Ab dem 11./13. Juli mehren sich die Hinweise in den Simulationen der Wettermodelle für eine Positionsverschiebung des Hochdrucksystems über England in Richtung Westen, so dass der Zustrom kühlerer Luftmassen mit einen Tiefdrucksystem über dem südlichen Skandinavien von Nord nach Süd unterstützt wird. So kann es ab Mittwoch im Nordosten wechselhafter werden, sonst bleibt es mit zurückgehenden Temperaturen von +18/+23 Grad überwiegend trocken. Wars das mit dem sommerlichen Wetter? Zum aktuellen Stand stabilisiert sich das Hochdrucksystem zum 12. Juli (passend zum nächsten Wochenende) über Mitteleuropa erneut, so dass eine warme und feuchte Süd- bis Südwestwetterlage momentan mit 43% die wahrscheinlichste Wetterlage im zweiten Juli-Drittel sein wird. Die Kontrollläufe zeigen sich unentschlossen und die Simulationen bleiben mehrheitlich im normalen Bereich. So zeigt das Temperaturspektrum am 16. Juli Werte zwischen +17/+26 Grad, wobei der Mittelwert bei +23 Grad liegt. Das Langfristmodell zeigt in seiner heutigen Wettervorhersage für den Juli deutlich zu trockenes Wetter bei normalen Temperaturen. Im weiteren Wettertrend zeigt das Langfristmodell für den August ebenfalls eine leicht zu trockene Tendenz bei ebenfalls August-typischen Temperaturen.

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