Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird das kommende Wochenende bereits wieder etwas kühler - die Wettermodelle simulieren das Wettergeschehen noch unterschiedlich, da noch nicht klar ist wie sich das Tiefdrucksystem bei England verhalten wird. Spannend bleibt also die Frage, wie sich das Wetter im Sommer weiter entwickeln wird. Bei Betrachtung der heutigen Modellsimulationen fällt durchweg auf, dass die kühle Phase etwa bis zum Dienstag anhalten wird. Anschließend wird wieder Hochdruckaufbau über Mitteleuropa simuliert. So simuliert z.B. das System der US-Navy keinen Trogdurchgang mit kühlerem Wetter über Mitteleuropa, stattdessen Sommerwetter satt, allerdings mit einer südlichen Luftanströmung auch nicht trocken. Das europäische Wettermodell geht von einem gemäßigten Trogdurchgang aus und lässt zum Mittwoch hin wieder Hochdruck über Mitteleuropa entstehen - aber auch hier mit einer südlichen Anströmung wohl nicht ganz trockenes Wetter. Das amerikanische Wettermodell zeigt nach einem kühlen Wochenende zum Mittwoch hin die besten Aussichten für alle Liebhaber des sommerlichen und warmen Wetters - ein eigenständiges, stabiles Hochdrucksystem über Mitteleuropa um den 2. August herum. Zusammenfassend geht der Wettertrend weiterhin eher zu Hochdruck, als zu Tiefdruck, wobei eine warme und wechselhafte Südwestwetterlage noch am wahrscheinlichsten ist (im Nordwesten hätte das nicht ganz so schönes Wetter zur Folge). Das Langfristmodell zeigt für den verbleibenden Sommermonat August weiterhin etwas zu trockenes Wetter über Deutschland mit normalen bis leicht zu warmen Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittel - auch das stützt die Annahme von vermehrtem Hochdruckwetter für die verbleibenden Sommer Tage.

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