Wo bleibt der Sommer 2012? Er kommt, wenn auch zögerlich und zunächst noch "versteckt", aber das was die Wettermodelle heute in ihren Simulationen zeigen, ist vielversprechend. "Versteckt" deshalb, da im Grunde das wechselhafte Wetter auch über die erste Juni Hälfte hinaus zunächst noch erhalten bleibt, die Temperaturen aber schon deutlich und durchaus auf sommerliche Werte ansteigen werden. Im weiteren Verlauf zeigt vor allem das amerikanische Wettermodell für das letzte Juni-Drittel eine hoch sommerliche Wetterlage mit Hochdruckaufbau Mitteleuropa und Systemverlagerung auf das nördliche Europa. Anders ausgedrückt kann man zum heutigen Zeitpunkt aus der Simulation heraus eine stabile Hochdruckwetterlage mit Omega-Struktur für das letzte Juni Drittel erkennen. Die Wahrscheinlichkeit hierfür liegt zwischenzeitlich bei rund 58%. Gleichermaßen sind davon auch die Schweiz und Österreich betroffen. Der Sommer 2012 macht somit erstmals Anstalten sich in Mitteleuropa durchsetzten zu wollen. Im übrigen zeigt auch das europäische Wettermodell in seiner Simulation eine ähnliche Konstellation des Hochdrucksystems, nur eben nicht gar so stabil, wie es das amerikanische Wettermodell zeigt. Weiterhin wird das Wetter im Juni vom Langfristmodell als leicht zu kalt bis normal und im Süden deutlich zu nass simuliert. Der Juli und August sollen demnach leicht zu warm bis normal ausfallen mit einer etwas trockeneren Tendenz.

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