Gegenüber der letzten Wetterprognose für das Wetter im Sommer 2012 hat sich nicht viel verändert. Eher bestätigt es derzeitig die Theorie, dass sich die Großwetterlage in der ersten Mai Hälfte verändern wird, bevor sie in der zweiten Mai Hälfte sich stabilisiert. Somit bleibt der theoretische Trend zu mehr Hochdruck als Tiefdruck in den Sommermonaten Juni und Juli 2012 bestehen. Aber auch heute zeigt sich, dass das Langfristmodell dieser Theorie nicht ganz folgen möchte. Zwar werden auch hier die Monate Juni und Juli zu warm simuliert, aber - vor allem im Süden - auch zu nass. Bei stabilem Hochdruckwetter müsste die Simulation auf zu trocken gehen. Blickt man auf Europa, so wird das nördliche Europa zu trocken und zu warm, während das südliche Europa (Spanien, Frankreich, Italien und Griechenland) deutlich zu nass und einen Tick zu kühl gerechnet wird. Das lässt Rückschlüsse auf ein Hoch im Skandinavischen Raum zu, während die Tiefdrucksysteme den Weg über das Mittelmeer nehmen müssen, was auch zu nicht ganz trockenem Wetter etwa südlich der Mittelgebirge führt. Das Wetter im August wird hingegen als normal eingestuft. Zusammenfassend: Es gibt die theoretische Wahrscheinlichkeit auf mehr Hochdruck als Tiefdruck im Sommer - in der Simulation wird es eher zu warmes aber durchwachsenes Wetter im Sommer 2012 geben.

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