Nach erneut zäher Nebel-, bzw. Hochnebelauflösung scheint heute die Sonne, bevor zum Nachmittag über dem Nordwesten starke Bewölkung aufziehen und zu den Abendstunden etwa nördlich der Linie Köln - Hamburg für etwas Niederschlag sorgen kann. Die Temperaturen erreichen bei Dauernebel -0/+3 Grad und können mit längerer Sonnenscheindauer auf +3/+7 Grad ansteigen.

Am Donnerstag kommt das Wolken- und Niederschlagsband weiter nach Süden voran, so dass etwa nördlich der Linie Saarbrücken - Berlin im Tagesverlauf mit teils länger andauernden Niederschlägen gerechnet werden kann. Südlich der Linie Wechseln sich nach zäher Nebel- und Hochnebelauflösung Sonne und Wolken ab und es kann trocken bleiben. Die Temperaturen steigen mit einem schwachen Wind aus südwestlichen Richtungen auf +3/+7 Grad und können in Dauernebelgebieten mit +0/+3 Grad auch kühler bleiben.

In der Nacht auf Freitag erreicht das Niederschlagband unter Abschwächung auch die Alpen. Südlich der Mainlinie sind bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die unterschiedlichsten Niederschlagsformen wie Regen/Sprühregen, gefrierender Regen, Schneeregen, Graupel oder Schneefall möglich. Tagsüber bleibt es häufig neblig-trüb, teils hochnebelartig bewölkt und die Sonne kann immer wieder einmal für kurze Momente zum Vorschein kommen, es bleibt aber mal abgesehen von örtlich begrenzten Sprühregen am Freitag weitgehend trocken. Die Temperaturen erreichen milde +3/+7 Grad und mit etwas Sonnenschein sind auch bis +9 Grad möglich.

Heiligabend (24. Dezember): der Wind nimmt an Intensität zu und kommt mäßig bis frisch aus südwestlichen Richtungen und über den Bergen sind im Tagesverlauf auch stürmische Böen möglich. Mit dem Wind überquert ein Niederschlagsband Deutschland von Nordwest nach Südost und erreicht bereits bis zum Nachmittag den Alpenrand. Am Nachmittag ist über dem Norden und über Süddeutschland mit meist leichten Niederschlägen zu rechnen, während über der Mitte bei wechselnder, meist starker Bewölkung es weitgehend trocken bleiben und die Sonne für ein paar Momente zum Vorschein kommen kann. Die Temperaturen steigen auf milde +4/+8 Grad, sinken aber bis zum Abend auf +1/+5 Grad ab (über dem Nordwesten bis +7 Grad), was die Niederschläge oberhalb etwa 1.000 Meter in Schnee übergehen lassen kann - viel ist zum heutigen Stand aber nicht zu erwarten.

1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember): der Wind kann in der Nacht auf den ersten Weihnachtsfeiertag weiter an Intensität zunehmen und über dem Nordwesten auch in tieferen Lagen stürmisch aus südwestlichen Richtungen kommen. Sowohl in der Nacht, als auch tagsüber ist mit weiteren, meist leichten Niederschlägen zu rechnen, welche in Richtung Küste auch kräftiger ausfallen können. Im Tagesverlauf gewinnt der Wind weiter an Kraft und kann über dem Norden verbreitet für Sturm, teils auch schweren Sturm bis hin zu orkanartigen Böen sorgen - Unwetterpotential ist auf jeden Fall gegeben. Der Sturm aus südwestlichen Richtungen führt kurzzeitig sehr milde Luftmassen heran, was die Temperaturen am ersten Weihnachtsfeiertag auf +7/+12 Grad ansteigen lassen kann.

2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember): in der Nacht auf den zweiten Weihnachtsfeiertag überquert ein Starkniederschlagsband Deutschland von Nord nach Süd und trennt dabei milde von kühlen Luftmassen, welche nachfolgend aus nördlichen Richtungen nach Deutschland einsickern können. So liegen die Tiefstwerte der Nacht meist im Bereich zwischen +7/+11 Grad und sinken in der zweiten Nachthälfte über dem Norden auf +3/+6 Grad ab. Das Niederschlagsband erreicht zu den frühen Morgenstunden auch den Süden und staut sich dort an den Alpen, was südlich der Donau und entlang des Alpenrandes für länger andauernden und teils kräftigen Niederschlag sorgen kann. Sonst ist bei wechselnder bis starker Bewölkung mit zeitweiligen Schauern zu rechnen, welche bei Tageswerten zwischen +3/+7 Grad durchaus bis auf mittlere Lagen (400-800 Meter) hinab als Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer niedergehen können. Milder bleibt es über den Alpen, so dass die Schneefallgrenze dort zwischen 1.000-1.600 Meter schwanken kann. Der Wind spielt auch am zweiten Weihnachtsfeiertag eine Rolle, schwächt sich aber im Tagesverlauf weiter ab, was über Norddeutschland noch immer für stürmische Böen ausreichend sein kann.

Die Spitzenwindgeschwindigkeiten werden in den Simulationen der Wettermodelle wie folgt berechnet: am Heiligabend über dem Norden 40-80 km/h und 0-40 km/h über dem Süden. Am ersten Weihnachtsfeiertag sind über dem Norden 80-120 km/h und 40-80 km/h über dem Süden zu erwarten. Am zweiten Weihnachtsfeiertag schwächt sich der Wind ab, kann aber über dem Norden noch für Windgeschwindigkeiten zwischen 50-90 km/h und über dem Süden für 20-60 km/h sorgen. Über exponierten Lagen und entlang der Küste können die Windgeschwindigkeiten auch über den angegebenen Werten liegen. Der Höhepunkt des Sturms ist am ersten Weihnachtsfeiertag im Zeitraum zwischen 13:00 - 21: 00 Uhr zu erwarten. Veränderungen sind im Detail noch möglich. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer weiteren Wettervorhersage Dezember, gegen 15:00 Uhr in einer Wetterprognose Silvester 2016 und gegen 17:00 Uhr ein einem neuen Wettertrend zum Wetter Winter 2016/17.

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