Nach der aktuellen Wettervorhersage nimmt die Bewölkung ab Mittwoch über dem Norden zu und die Niederschlagsneigung steigt an, während es über dem Süden nach teils zäher Nebelauflösung bis Donnerstag weitgehend trocken und sonnig bleiben kann. Die Temperaturen bleiben tagsüber mit +2/+7 Grad für die Jahreszeit zu mild, können aber in den Nächten bis auf, bzw. unter den Gefrierpunkt absinken.

Der Freitag zeigt sich meist stark bewölkt, teils neblig-trüb und mit geringfügigen Niederschlag in Form von Sprühregen ist bei Temperaturen zwischen +2/+8 Grad nicht auszuschließen. Am späten Abend nimmt der Wind über dem Nordwesten zu und kündigt einen Wetterwechsel an.

Heiligabend (24. Dezember): der Wind frischt weiter auf und kann in Böen über exponierten Lagen auch stürmisch aus südwestlichen Richtungen kommen. Mit dem Wind überquert ein Niederschlagsband Deutschland von Nordwest nach Südost und erreicht mit teils kräftigen Niederschlag zum Nachmittag den Südosten und den Alpenrand. Die Temperaturen erreichen tagsüber milde +4/+8 Grad, sinken aber zum Abend auf +2/+5 Grad ab, was die Schneefallgrenze auf 700-1.100 Meter absinken lassen kann.

1. Weihnachtsfeiertag (25. Dezember): in der Nacht auf den ersten Weihnachtsfeiertag kann der Wind weiter an Intensität zunehmen und über dem Nordwesten auch in tieferen Lagen stürmisch aus südwestlichen Richtungen kommen. Sowohl in der Nacht, als auch tagsüber ist mit weiteren Niederschlägen zu rechnen, deren Schwerpunkt über den Gebieten nördlich der Mittelgebirge liegen kann. Im Laufe des Tages kann über dem Norden verbreitet mit Sturm, teils auch schweren Sturm bis hin zu orkanartigen Böen gerechnet werden, welche nach Süden ein wenig an Intensität verlieren können. Der Wind "heizt" die Temperaturen weiter an, so dass diese Tagsüber auf +7/+12 Grad über dem Norden und auf +2/+7 Grad über dem Süden ansteigen können. Am Abend kann der Wind über Norddeutschland mit Spitzenwindgeschwindigkeiten zwischen 100-120 km/h voraussichtlich seinen Höhepunkt erreichen, während nach Süden der Wind sich mit 40-80 km/h schwächer sein kann.

2. Weihnachtsfeiertag (26. Dezember): die Nacht auf den zweiten Weihnachtsfeiertag bleibt über dem Norden stürmisch. Das Hauptwindfeld zieht nach den aktuellen Berechnungen bis zum Vormittag weiter über den Nordosten und schwächt sich bis zum Abend auf einen starken, teils stürmischen Wind ab. Der Wind dreht auf westliche Richtungen und führt kühlere Luftmassen nach Deutschland, so dass die Temperaturen auf +2/+5 Grad über dem Süden und bis +7 Grad über dem Norden absinken können. In der Nacht und auch am Vormittag ist über Süddeutschland noch mit kräftigen Niederschlägen zu rechnen, welche sich im Verlauf des Vormittags an die Alpen zurückziehen und auch dort bis zum Abend nachlassen. Sonst ist bei wechselnder bis starker Bewölkung zeitweilig mit Schauern zu rechnen, welche bis auf 400-800 Meter herab in Schnee übergehen können.

Turbulente Weihnachten stehen im Jahr 2016 mit höherer Wahrscheinlichkeit bevor. Denn beide Wettermodelle interpretieren den Wetterablauf ähnlich, ob der Sturm, bzw. Orkan tatsächlich über Norddeutschland so stark werden kann, bleibt im Detail noch von der genauen Zugbahn des Tiefdrucksystems abzuwarten. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose für das Wetter zwischen den Tagen bis Silvester und gegen 17:00 Uhr erfolgt ein weiterer Wettertrend zum Wetter Winter 2016/17.

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