Am 24. Dezember überquert zum heutigen Stand ein Niederschlagband Deutschland von Nordwest nach Südost und kann zum Nachmittag hin etwa eine Linie Köln - Berlin und zum Abend eine Linie Mannheim - Dresden erreichen. Bevor der Niederschlag einsetzt, kann bei wechselnder Bewölkung noch des Öfteren die Sonne zum Vorschein kommen und mit einsetzendem Niederschlag kann der Wind auffrischen, bleibt aber in Böen zumeist stark bis mäßig (20-60 km/h). Die Temperaturen bleiben mit Werten zwischen +6/+9 Grad im zu warmen Bereich und die Schneefallgrenze schwankt zwischen 1.000-1.800 Meter - weiße Weihnachten sind am 24. Dezember bis in mittlere Lagen hinab äußerst unwahrscheinlich geworden. Am ersten Weihnachtsfeiertag kann voraussichtlich ein kleinräumiges Tiefdrucksystem den Nordosten von Deutschland überqueren, so dass dort mit eine kräftigere Schauerneigung zu erwarten ist - örtlich sind auch kurze Gewitter nicht auszuschließen. Mit dem abziehenden Tief dreht im Tagesverlauf die Windrichtung auf nördliche Richtungen, so dass von Norden her kühlere Luftmassen advehiert werden können und die Schneefallgrenze nördlich der Mittelgebirge auf 300-600 Meter und südlich davon auf 400-800 Meter absinken kann - je nach Intensität der Schauer kann die Schneefallgrenze kurzweilig auch darunter liegen. Die Temperaturen steigen mit +2/+6 Grad auf zumeist nasskalte Werte und können im Nordwesten auch auf bis +8 Grad ansteigen. In der Nacht auf den zweiten Weihnachtsfeiertag kann bei weiter nachlassender Niederschlagsneigung insbesondere im Osten und Süden die Schneefallgrenze bei Temperaturen um 0 Grad bis in tiefere Lagen absinken, so dass dort eine leichte "Anzuckerung" der Landschaft möglich ist. Tagsüber setzt sich von Süden her kurzweilig ein Zwischenhoch durch, so dass bei wechselnder Bewölkung bei einer geringen Schauerneigung zu rechnen ist, wobei die leichten Niederschläge im Osten und Südosten ihren Schwerpunkt haben können. Die Temperaturen steigen im Osten und Süden auf -1/+3 Grad, sonst können im Westen auch bis +5 Grad erreicht werden. Im Laufe des späten Nachmittags verdichtet sich von Nordwesten her die Bewölkung und nachfolgend kann im äußersten Nordwesten Niederschlag einsetzen. Der Wind kann merklich auffrischen und in der Nacht auf den 27. Dezember volle Sturmstärke erreichen. Was dieses Sturmtief für Konsequenzen in den darauf folgenden Tagen haben kann, klären wir gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Winter und gegen 17:00 Uhr in einem Witterungstrend zum Wetter an Silvester.

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