Am häufigsten Blitze es 2016 über dem Landkreis Wesel in Nordrhein-Westfalen, wo mit 4,1 Blitzen pro m² (4.297 gemessene Blitzeinschläge) die meisten Blitze nach dem Siemens BlitzAtlas. Die wenigsten Blitze gab es mit 0,1 Blitzen pro m² über Flensburg zu vermelden.

Rückblickend auf die letzten 10 Jahre belegt das Jahr 2016 mit Position 10 den letzten Platz. Die meisten Blitzeinschläge der letzten 10 Jahre wurden mit knapp 1.250.000 im Jahr 2007 registriert. Auf Bundesländer bezogen gingt es über Baden-Württemberg und Bayern die meisten Blitzeinschläge.
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Am 7. August steht eine partielle Mondfinsternis bevor, bei der sich die Erde zwischen Sonne und Mond schiebt. Im Maximum bedeckt der Schatten der Erde rund 25 Prozent des Mondes. Die partielle Mondfinsternis findet Zeitraum von 19:20 Uhr bis 21:20 Uhr statt und hat gegen 20:20 Uhr ihr Maximum erreicht. Da der Mond über Deutschland erst gegen 20:50 Uhr aufgeht, ist Eile geboten, der Blick aber in Richtung Südosten dennoch lohnenswert, sofern keine Wolken den Himmel bedecken.

Weiterlesen: Partielle Mondfinsternis: der Blick zum Abendhimmel lohnt sich am 7. August

Jedes Jahr kehren Sie wieder, die Perseiden. Es handelt sich hierbei um einen Meteoritenschwarm, welcher Anfang August für vermehrte "Sternschnuppen" am Himmel sorgt und zum 12. August seinen Höhepunkt erreichen kann.
Klart der Himmel auf, so sind in einer Stunde bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde zu beobachten. Die Perseiden gehören zu einem Meteoritenschwarm, welcher der Erde so nahe kommen, dass diese in die Erdatmosphäre eindringen, verglühen und dabei als Sternschnuppen sichtbar werden können.

Weiterlesen: Perseiden im August 2017: bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde

Der meteorologische Frühling erstreckt sich von März bis einschließlich Mai und hatte so ziemlich alles zu bieten, was das Wetter nur so bieten kann. Da war der außergewöhnlich warme März, welcher seit Beginn der Wetteraufzeichnungen von 1881 nicht so warm war wie in 2017 und einen neuen Rekord aufstellte. Dann kam der April mit einem ebenfalls sehr warmen Start, dann aber - passend zu Ostern - deutlich zu kalt wurde. Schneefall und Nachtfrost sorgte nochmals für winterliche Gefühle, bevor dann im ersten Mai Drittel sich die Temperaturen zunächst normalisierten und ab dem zweiten Mai Drittel deutlich zu warm ausfielen. Hochsommerliche Temperaturen gab es dann Ende Mai. Unterm Strich ergaben sich folgende Abweichungen gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961-1990 und in Klammern die Referenzwerte gegenüber 1981 bis 2010:

Weiterlesen: So war das Wetter im Frühling 2017: deutlich zu warm und zu trocken
Der Wetterverlauf lies es bereits schon früh erahnen, dass das Jahr 2016 - global betrachtet - sehr warm ausfallen würde. Manche Kühne Aussagen aus dem Sommer behaupteten, dass die Temperaturen im Jahr 2016 einen neuen Rekord aufstellen könnten. Nun ist es amtlich. Das Jahr 2016 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Das "erschreckende" dabei ist, dass 2016 das dritte Jahr in Folge ist, welches jeweils einen neuen Rekord aufgestellt hat. So betrug laut der US-Weltraumbehörde NASA und der Wetterbehörde NOAA die durchschnittliche Temperatur +14,8 Grad und lag damit um 0,07 Grad über dem Rekordwert aus dem Jahre 2015.

Besonders gravierend zeigte sich die Hitzewelle über Indien und mit einer bemerkenswerten Eisschmelze in der Arktis, welche bislang so noch nie beobachtet wurde. Bestätigt wurde der Rekord übrigens auch vom britische METOffice und die University of East Anglia, welche die Daten für die UNO erfasst und auswertet.

Wie kam es zu dieser "Hitze"? Zwei Klimaphänomene werden hierfür verantwortlich gemacht. Zum einen El Niño, welcher 2015/16 außergewöhnlich stark war und für sich alleine schon für einen globalen Temperaturanstieg sorgen kann. Zum anderen aber der vom Mensch gemachte Klimawandel. Da beide Phänomene gleichzeitig auftraten, ist es in 2017 und 2018 weniger wahrscheinlich, dass neue Rekorde aufgestellt werden. Zudem befindet sich die Sonnenzyklus in einem Minimum, was global die Temperaturen etwas absenken kann. Spätestens aber beim nächsten kräftigen El Niño dürften neue Rekorde aufgestellt werden. Die Richtung ist - wie diese Grafik zeigt - stets positiv. Weitere Zahlen, Daten und Fakten können Sie auf den Seiten der NOAA abrufen.