Wetterprognose Winter 2021/2022: Die Entscheidung findet innerhalb des Polarwirbels statt

Von vielen sehnsüchtig erwartet - der Winter mit Schnee, Eis und Frost © Martin Bloch
Von vielen sehnsüchtig erwartet - der Winter mit Schnee, Eis und Frost © Martin Bloch

Ob sich der Winter über Deutschland in der letzten Januar-Dekade durchsetzen kann, wird davon abhängen, welche Position ein Hochdrucksystem einnimmt und hinsichtlich der Hochdruckposition sind sich die Prognosen der Vorhersage-Modelle alles andere als einig.

Sonniges Januarwetter. Eigentlich - ja eigentlich ist jetzt die Zeit des Hochwinters, bei der ein Hoch über Deutschland bei einer geschlossenen Schneedecke die Temperaturen auf -0 bis -5 Grad und in den Nächten auf bis -15 Grad absinken lassen kann. Das Hoch ist da, doch der Rest ist alles andere als winterlich.

Nebel, Sonne und Wolken

Nebelfelder dominieren in den kommenden Tagen vielerorts die Vormittagsstunden, doch löst sich der Nebel meist rasch auf und mit nahezu ungehemmten Sonnenschein kann gerechnet werden. Über Fluss- und Seeniederungen kann sich der Nebel für einen längeren Zeitraum behaupten und für trübe Januartage sorgen. Die Temperaturen erreichen +2 bis +6 Grad und können über dem Norden auf bis +8 Grad ansteigen. Die Nächte verlaufen südlich der Linie von Köln und Dresden leicht frostig, während nach Norden die Nächte frei von Frost bleiben können. Weitere Informationen: Wetter Januar 2022.

Ein Hoch dominiert das Wetter über Deutschland, bevor es sich zum Wochenende abschwächt
Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Ein Hoch dominiert das Wetter über Deutschland, bevor es sich zum Wochenende abschwächt
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Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Der Tiefdruckeinfluss nimmt zu

Die Wetterprognose der Europäer bleibt in Sachen Winterwetter wenig spannend. Der Grund ist das zähe Verhalten des Hochdrucksystems über Europa, das nicht so recht von der Stelle weichen möchte.

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Kein Atlantikblock

Und da sich das Hoch hinsichtlich seiner Positionierung nicht so recht entscheiden kann, schwächt es sich ab und lässt sich nach Süden drücken. Sollte das passieren, kann das Hoch auf dem Atlantik nicht als Blockadehoch agieren, was weitreichende Konsequenzen für den Winter haben wird.

Aktivierung der atlantische Frontalzone

Bisher hat es die atlantische Frontalzone nicht geschafft, eine halbwegs vernünftige Zonalisierung herbeizuführen. Auch der letzte Versuch ist mehr oder minder gescheitert und was nun folgt ist so eine Art Entscheidung. Flacht das Hoch ab, so kann von einem dritten Anlauf der Zonalisierung ausgegangen werden und irgendwann einmal wird diese mit einer Nachhaltigkeit von Erfolg gekrönt sein. Strebt das Hoch aber auf dem Atlantik nach Norden auf, so wird die - nachhaltige - Zonalisierung auch im 22. Monat in Folge verhindert.

Kipppunkt

Man kann diese Pattsituation zwischen der unterschiedlichen Grundströmung in der Wetterprognose des europäischen Wettermodells im Zeitraum vom 19. bis 21. Januar ausmachen. Da baut sich zwischen Kanada und Sibirien die Hochdruckzone aus und befördert kalte Luftmassen nach Kanada, was dort die Tiefdruckdynamik anheizt. Dem Hoch bleibt also gar nichts anderes übrig, als in die Defensive zu gehen. Dieser Zeitraum ist - zumindest nach der Wettervorhersage der Europäer - als ein für den Winter wegweisender Kipppunkt anzusehen.

Sollte sich die Prognose der Europäer so durchsetzen können, so würden sich die Tageswerte auf +2 bis +6 Grad und örtlich bis +8 Grad einpendeln können. Das sonnige und ruhige Wetter endet mit dem kommenden Wochenende. Der Wind nimmt über ganz Deutschland zu und mit einer höheren Niederschlagsleistung ist zu rechnen.

Die nasskalte und damit wenig winterliche Nordwestwetterlage
Wetterprognose nach dem europäischen Wettermodell: Die nasskalte und damit wenig winterliche Nordwestwetterlage
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Wettervorhersage nach dem amerikanischen Wettermodell: Nah dran am Winter

Die Entwicklung der Großwetterlage unterscheidet sich bei den Amerikanern nur unwesentlich von den Europäern. Es zeigt aber auf eine andere Art und Weise, worauf es für den Winter ankommen wird.

Der Streifschuss winterlicher Kaltluftmassen

Das Hoch über Europa verlagert sich bis zum 19. Januar auf den Atlantik und positioniert sich zwischen Island, England und Spanien. Das Tiefdruckzentrum über der Barentssee beginnt mit einem Trogprozess und leitet kalte Luftmassen nach Süden, die zum aktuellen Stand Deutschland streifen und die Temperaturen bis zum 20. Januar über dem Norden und Westen auf +0 bis +5 Grad und südlich einer Linie vom Schwarzwald und Usedom auf -4 bis +1 Grad zurückgehen lassen. Dazu gibt es immer wieder - meist leichte - Schneeschauer, die nach Nordwesten auch als Schneeregen- oder Graupelschauer niedergehen können.

Hoch westlich von Europa, winterlich ab den mittleren Lagen

Das ist der wesentliche Unterschied der Vorhersage-Modelle. Das Hoch macht seinen Standpunkt klar und positioniert sich auf dem Atlantik als Blockadehoch. Eine Zonalisierung hat vorerst keine Chance. Stattdessen versucht sich die atlantische Frontalzone über das europäische Nordmeer zu retten und trog immer wieder am östlichen Hochdruckgradienten nach Süden aus.

Das ist im eigentlichen Sinne keine klassische Winterwetterlage, doch werden in der Höhe immer wieder kalte Luftmassen nach Deutschland geführt, was die Tageswerte im Zeitraum vom 20. bis 26. Januar südlich der Linie von Schwarzwald und Berlin und den Gefrierpunkt herum schwanken lässt. Zeitweilige Niederschläge sind zu erwarten und ab den mittleren Lagen oberhalb etwa 200 bis 500 Meter kann sich der Winter bemerkbar machen.

Weiter nach Nordwesten sorgt die milde Nordsee für Tageswerte, die mit +2 bis +5 im positiven Bereich liegen können. Nicht wirklich winterlich - nasskalt mit winterlichen Ambitionen trifft es besser.

Das Hoch bezieht auf dem Atlantik Stellung und macht den Winter über Deutschland optional
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Das Hoch bezieht auf dem Atlantik Stellung und macht den Winter über Deutschland optional
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Auf den Punkt gebracht: Winterwetter oder doch die nasskalte Variante?

Die Überschrift hat auch am vierten Tag in Folge noch ihre Gültigkeit. Klar ist, dass sich das Hoch - mitsamt seiner Höhenwärme (in 1.400 Meter Höhe bis +5 Grad) ab dem 17. Januar aus Deutschland verabschieden wird.

Temperatursturz in der Höhe

Die Temperaturen gehen bis zum 18. Januar in der Höhe von 1.400 Meter auf bis -7 Grad zurück und ermöglichen somit über dem Flachland Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer. Geht es nach den Kontrollläufen, so ändert sich an den Höhenwerten bis zum 26. Januar wenig und pendeln sich in einem Bereich zwischen -4 und -6 Grad ein. Für einen Flachlandwinter sind -5 bis -7 Grad eine Grundvoraussetzung und so zeigt sich auf sehr eindrückliche Art und Weise, wie knapp das derzeit zwischen winterlichen und nasskalten Bedingungen schwankt.

Erfahrungsgemäß ist es aber so, dass in Zeiten der Klimaerhitzung mild häufiger gewinnt und der Flachlandwinter zwar möglich, doch wenig wahrscheinlich ist. Anders sieht das ab den mittleren Lagen oberhalb etwa 400 bis 600 Meter aus. Hier hat der Winter ernsthafte Chancen, sich in der letzten Januardekade bemerkbar zu machen. Deutlicher zeigt sich die nasskalte Witterung im Mittelwert aller Kontrollläufe.

Nasskaltes Wetter mit winterlichen Ambitionen
Wetterprognose Mittelwert aller Kontrollläufe: nasskaltes Wetter mit winterlichen Ambitionen
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Die Temperaturprognose der Kontrollläufe
Tag Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
18. Januar -4 bis
+8 Grad
+1 bis
+4 Grad
21. Januar -6 bis
+7 Grad
+1 bis
+4 Grad
26. Januar -7 bis
+7 Grad
+1 bis
+4 Grad
Diagramm Temperaturen Januar 2022
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Januar 2022 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Das Schmankerl zum Mittag

Dass die Möglichkeit eines Kippmomentes in die winterliche Richtung besteht, bestätigt die Wetterprognose des amerikanischen Wettermodells von heute Nachmittag. Der Kaltluftzustrom beginnt zum 17. Januar mit einem kräftigen Wintersturm und wird ab dem 20. Januar stets aus nördlichen Richtungen erneuert. Zugleich berechnet die Wettervorhersage der Amerikaner ein Polarwirbelsplit, der sich zunächst zwischen Alaska und Sibirien und bis zum 25. Januar auch in Richtung Grönland und Island entwickelt.

Anders formuliert handelt es sich im nachmittäglichen Wettertrend um einen - nachhaltigen - Wintereinbruch bis auf die tieferen Lagen herab. Die Temperaturen erreichen nach dieser Vorhersage am 18. Januar -2 bis +2 Grad und vom 22. bis zum 26. Januar sind -4 bis +0 Grad und über dem Norden bis +2 Grad möglich. Dazu immer wieder kräftige und länger andauernde Niederschläge. Auch eine Variante, die aus der kommenden Großwetterlage hervorgehen kann. Ob diese aber auch Substanz hat, wird sich in den kommenden Stunden zeigen müssen.

Vom Wintersturm links, hin zum nachhaltigen Winterwetter über Deutschland
Wetterprognose nach dem amerikanischen Vorhersage-Modell von heute Nachmittag: Vom Wintersturm links, hin zum nachhaltigen Winterwetter über Deutschland
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Nächste Aktualisierung

  • 17:00 Uhr: Was vom Wetter im März und Frühling zu erwarten ist
  • 20:15 Uhr: An dieser Stelle die Aktualisierung der Winterprognose

Update der Wetterprognose von 20:08 Uhr

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Wie schnell es mit dem Winter gehen kann, zeigt sich in der Berechnung der Amerikaner von heute Abend. Bereits zum Start in die neue Woche weicht das Hoch über Europa nach Westen aus und leitet im Zusammenspiel mit einem Tief über der Barentssee eine nördlich strukturierte Grundströmung ein.

Arctic Outbreak mit Wintersturm

Oder auch die Zuführung kalter Luftmassen polaren Ursprungs genannt. Jedenfalls rappelt es ordentlich und innerhalb 12 Stunden sacken die Temperaturen von +4 bis +8 Grad auf -2 bis +2 Grad ab und mit einem kräftigen bis stürmischen Wind wird ein Schneefallgebiet nach dem anderen von Nord nach Süd über Deutschland hinweggeführt. Da es bisher keinen nennenswerten Dauerfrost gegeben hat, wird der Schnee über tieferen Lagen an- oder abtauen können, während sich ab den mittleren Lagen eine prächtige Schneedecke ausbilden kann.

So sieht es aus, wenn der Kaltluftzustrom zu einem Volltreffer wird. Doch in der nachfolgenden Wetterkarte erkennt man gut, wie knapp das Ganze ist und welche Unwägbarkeiten da noch drin stecken. Anders ausgedrückt darf man mit einer gewissen Faszination diese Wetterkarten anschauen - ob sie aber exakt so eintreffen, muss sich in der Verifikation in den kommenden Tagen erst noch zeigen.

Ein Wintersturm
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Ein Wintersturm zum Start in die neue Woche
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Ein nachhaltiger Wintereinbruch?

Doch wie nachhaltig ist der winterliche Vorstoß? Bis zum 20. Januar verstärkt sich der Kaltluftzustrom bis über die Mittelmeerregion und initialisiert dort ein Mittelmeertief, was wie ein Ansaugmotor auf die Kaltluftmassen wirkt. Die Temperaturen sinken auf Höchstwerte von -7 bis +0 Grad ab. Da ist er also, der Hochwinter, der bereits in der Wetterprognose von heute Nachmittag einmal berechnet wurde.

Nasskalt mit Winterwetter ab den mittleren Lagen

Schaut man etwas weiter in die Zukunft, so bleibt das Hoch über dem Atlantik an Ort und Stelle und blockiert so ziemlich alles, was die atlantische Frontalzone zustande bringt. Über Deutschland, Österreich und der Schweiz hat das eine bis zum 27. Januar anhaltende Nordwest- bis Nordströmung zur Folge.

Jedoch hat der maritime Einfluss über dem Norden auch aus Sicht der Freunde des Winterwetters ein paar Nachteile. Die Temperaturen pendeln sich mit +0 bis +4 Grad in den nasskalten Bereich ein und können - direkt über der Küste - bis +8 Grad betragen. Südlich der Linie vom Saarland und Berlin sorgen die kalten Luftmassen mit Werten vom -2 bis +2 Grad für leichten Dauerfrost. Der Winter kann sich nach der abendlichen Wettervorhersage der Amerikaner ab den tieferen mittleren Lagen (200 bis 500 Meter) bemerkbar machen.

Wintereinbruch ab den mittleren Lagen
Wetterprognose nach dem amerikanischen Wettermodell: Wintereinbruch ab den mittleren Lagen
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Wie wahrscheinlich ist ein Wintereinbruch?

Freunde des gepflegten Winterwetters dürfen sich Hoffnungen machen. Seit einigen Tagen schon spekulieren wir darüber, wie weit das Hoch nach Westen ausweichen kann, doch fehlte der letztlich - klare - Impuls. Den hat es heute zwar noch nicht gegeben und es bleibt eine knappe Kiste, doch die Kontrollläufe ziehen mit und machen den Winter ab den mittleren Lagen zu einer ernstzunehmenden Option.

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Die Temperaturen in 1.400 Meter Höhe sind heute Abend nach den Kontrollläufen zum 18. Januar mit -7 bis -10 Grad ein deutliches Stück kälter geworden. Das sollte - mit Ausnahme des Nordens und Westens - für Schneefall bis auf tiefere Lagen mit der Ausbildung einer Schneedecke ausreichend sein. Im Zeitraum vom 20. bis 26. Januar steigt das Temperaturniveau in der Höhe auf -4 bis -6 Grad an und unterstreicht noch einmal die Ambitionen des Winters ab den mittleren Lagen. Über dem Tiefland ist mit einer nasskalten Witterung zu rechnen.

Warum wird der Norden und Westen von winterlichen Temperaturen ausgenommen? Es handelt sich um eine Nordwest- bis Nordströmung und da die Nordsee noch immer zu warm ist, werden die milden Luftmassen mit Werten von +2 bis +4 Grad weite Teile von Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen beeinflussen können. Schneefall ist möglich, doch taut dieser zügig ab oder bleibt erst gar nicht liegen. Über dem Osten sinkt der Mittelwert auf -1 bis +1 Grad und über dem Süden auf -2 bis +1 Grad ab. Anders ausgedrückt sollte man mit der Begrifflichkeit des Vollwinters oder dem Flachlandwinter vorsichtig sein, doch die nasskalte Nordwestwetterlage festigt sich allmählich, bei der Winterwetter ab den mittleren Lagen optional wird.

Der nasskalte Wettertrend vom Mittelwert aller Kontrollläufe
Der nasskalte Wettertrend vom Mittelwert aller Kontrollläufe
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Die Wetterprognose der Europäer

Dass der Wintertraum vorbei sein kann, bevor er überhaupt begonnen hat, zeigt der Wettertrend der Europäer von heute Abend. Das Hoch setzt sich in der Nähe von Europa ab und es passiert … nichts. Ein überwiegend ruhiger und für die Jahreszeit zu milder Wettercharakter setzt sich fort und dominiert mit Temperaturen von +2 bis +6 Grad und örtlich bis +8 Grad auch die letzte Januardekade. Überschwängliche Euphorie wäre in Sachen Winterwetter zum aktuellen Stand fehl am Platz.

Keine Chance für den Winter über Deutschland
Wetterprognose des europäischen Wettermodells: keine Chance für den Winter über Deutschland
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Wir wurden heute häufiger gefragt, wie wir denn die Entwicklung einschätzen. Kommt der Winter? Unsere Antwort lautete so, wie in den letzten Jahren auch: In Zeiten des Klimawandels gewinnt die warme Variante nicht immer, aber zunehmend häufiger. Soweit der Stand

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,21 +0,92 -0,09 806 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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