Wetter Winter 2015/2016 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Winter 2015/2016 - Wettertrend vom 21. Dezember

Spannender als wie nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells könnte die Wetterentwicklung zu Silvester gar nicht sein. Denn von milden bis hin zu kalten Temperaturen ist alles möglich - auch eine Grenzwetterlage ist nicht auszuschließen. Etwas anders ist die Berechnung des europäischen Wettermodells, welches die Großwetterlage kaum verändert berechnet und es bei dem milden Temperaturcharakter bis Silvester belässt.

Wie geht es weiter? Diese Hochdrucksystem versetzt den Polarwirbel entlang seiner Polarfront in Schwingungen (vereinf. Rossby Wellen Symptomatik) und kapselt dabei Teilwirbel ab, welche - je nach Achsausrichtung des Hochdrucksystems - auch in Richtung Deutschland geführt werden können. Gelingt das, so wäre mit einer nachhaltigen Wetterumstellung in Richtung Winter zu rechnen. Gelingt das nur zum Teils oder gar nicht, wird die Erhaltungsneigung wohl stark genug sein können, um nach einer kurzen kühleren Temperaturphase wieder mildere Luftmassen nach Mitteleuropa zu führen. Betrachtet man den AO- (vereinf. zustand Polarwirbel) und NAO-Index Wert (Verhältnis Azorenhoch / Islandtief), so haben diese bis zum Jahresende einen Trend zur Normalisierung - auch das ist als Indiz für eine mögliche Wetterumstellung zu bewerten. Was macht das gestern simulierte - etwas kräftigere simulierte - Minor-Warming zum 4./5. Januar? Das wird heute nicht mehr in Betracht gezogen und spielt zunächst einmal keine Rolle mehr.

Wie weit das Spektrum an Möglichkeiten zum Jahresanfang 2016 gestreut sind, zeigt die Differenz der Höhentemperaturen (1.500 Meter) der Kontrollläufe, welche am 1. Januar bis zu 26 Grad betragen kann (-14/+12 Grad) - seriöse Wetterprognosen und Wettervorhersagen liegen bei einer Differenz der Höhentemperaturen von etwa 2/4 Grad. Betrachtet man die Verhältnisse von zu kalt (<-1) / normal (+0/+5) / zu warm (>+6), so liegen diese am 1. Januar bei 30/30/40 und am 5. Januar bei 20/40/40. Das Langfristmodell behält seine zu warme Winterprognose weiterhin konstant bei und simuliert für den Januar 2016 eine Temperaturabweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert von +2/+3 Grad und im Februar 2016 eine Abweichung von +1/+3 Grad. Die Niederschlagserwartung ist im Januar 2016 leicht und im Februar deutlicher erhöht. Gegen 21:00 Uhr erfolgt an dieser Stelle in kurzes Update zur Winterprognose.
Aktualisierung:
Das amerikanische Wettermodell favorisiert heute Abend erneut eine Hochdruckvariante im Bereich über Skandinavien, welche zum 31. Dezember weiter nördlicher als noch heute Mittag simuliert wird. Das nutzen die Tiefdrucksysteme vom Atlantik kommend aus und können Deutschland im Zeitraum 30. Dezember / 4. Januar von Nordwest nach Südost überqueren. Somit kann das zu Grunde liegende Strömungsmuster westliche bis nordwestlich orientiert sein und in tiefere Lagen für nasskalte Witterungsverhältnisse sorgen, wobei die Schneefallgrenze bis auf die mittleren Lagen absinken kann (400-800 Meter), teils auch darunter. Das europäische Wettermodell simuliert das Hoch weiterhin nicht über Skandinavien, sondern positioniert es zum 31. Dezember über dem östlichen Europa, insofern würde sich an der milden bis warmen Süd- bis Südwestwetterlage wenig ändern. Die Kontrollläufe haben die ganz kalten Varianten etwas zurück genommen und simulieren mehrheitlich einen sich langsamen neutralisierenden Temperaturtrend bis zum 4. Januar, welcher mit seinem Mittelwert gegenüber dem langjährigen Durchschnittswert noch leicht erhöht bleibt. So liegt das Temperaturspektrum am 1. Januar zwischen -4/+10 Grad (Mittelwert: +6 Grad über dem Westen, +4/+5 Grad über dem Süden und Norden und +3 Grad über dem Osten) und am 4. Januar zwischen -6/+9 Grad (Mittelwert: +2 Grad über dem Osten, sonst +3/+4 Grad). Vergleicht man die Verhältnisse von zu kalt (<-1) / normal (+0/+5) / zu warm (>+6), so liegen diese am 1. Januar bei 10/50/40 (heute Mittag: 30/30/40) und am 5. Januar bei 25/25/50 (heute Mittag: 20/40/40).

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten Winter

Statistische Wetterwerte für Winter

Der typisch deutsche Winter ist gemäßigt. Seltener sind Extremwetterereignisse zu erwarten. Vielmehr überwiegt von November bis Februar ein nasskalter Wettercharakter, welcher zwischendurch immer wieder von Frost und Schnee unterbrochen werden kann. In Folge des Klimawandels verschiebt sich aber die Schneefallgrenze auf die mittleren Lagen, was die ohnehin schon geringen Chancen für einen Flachlandwinter noch weniger wahrscheinlich macht.

  • Der erste Schnee kommt häufig mit Schneeschauer schon Ende Oktober, was aber noch kein Wintereinbruch ist.
  • Den ersten Anflug von Winterwetter gibt es sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 8. und 14. November
  • Ende November wird es wieder wärmer
  • Vom 1.-10. Dezember bleibt das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit warm
  • Im zweiten Dezember-Drittel folgt Winterwetter - sehr häufig bis Weihnachten
  • Kurz vor Weihnachten folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78% das Weihnachtstauwetter, welches bis Jahresende anhalten kann
  • Zwischen dem 13. und 24. Januar ist Aufgrund von Kontinentalhochdruck der Hochwinter häufiger möglich
  • Zweite Kältewelle folgt häufig zwischen dem 16. und 25. Februar nach, anschließend wärmeres Wetter
  • Der Februar ist zudem einer der schneereichsten Monate im Winter.
  • Im März klingt dann der Winter aus. Wenn sich aber der Hochwinter Mitte Januar festigen und behaupten kann, steigt die Wahrscheinlichkeit für den sog. Märzwinter an

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