Bis zur Wochenmitte gelingt es einem Tief sich von der Ostsee bis über Polen zu positionieren, es bleibt aber zum heutigen Stand gradientenschwach, so dass im Nordosten mit der Zunahme von teils neblig-trüben Wetter und mit östlichen Winden mit einem Temperaturrückgang zu rechnen ist. Sonst ändert sich nur wenig - je nach Nebelauflösung - ist zumeist ein Mix aus Sonne und Wolken zu erwarten bei für die Jahreszeit weiterhin zu warmen Temperaturen. Bis zum Freitag ändert sich daran voraussichtlich nur wenig. Jedoch beginnt auf dem Atlantik nach dem amerikanischen Wettermodell eine Wetterentwicklung bei Island, die die letzten November-Tage Ereignisreicher machen könnten. So entsteht auf dem südlichen Gradienten eines Tiefdruckzentrums bei Island ein Randtiefdrucksystem (Schnellläufer), welches binnen 36 Stunden von Neufundland nach England ziehen kann und zum Samstag/Sonntag und deutlicher Abschwächung als eigenständiges Tiefdrucksystem Kurs auf Deutschland nimmt. Nasskaltes "Schmuddelwetter" wäre die Folgen aus dieser Simulation (+2/+7 Grad). Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so bleibt alles wie gehabt. Das Tief hat zum Ende November nur einen geringen Einfluss, vielmehr verbleibt Deutschland in einer relativ warmen, teils neblig-trüben gradientenschwachen Wetterlage, bei der der Atlantik "tobt" und das Hoch im Nordosten in aller Ruhe dagegen halten kann. Der Grund für die Wetteraktivität auf dem Atlantik ist ein kräftig simulierter Kaltluftausbruch über dem östlichen Kanada in Richtung Neufundland. Welche möglichen Auswirkungen das auf das Wetter in Deutschland an den ersten Dezember-Tagen haben kann, klären wir gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Dezember.

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