Die warme und wechselhafte Südwestwetterlage scheint in den aktuellen Simulationen der Wettermodelle zwischen dem 27./28. Oktober zu kippen. Zwar bleibt der hohe Luftdruck von den Azoren über das Mittelmeer bis über das westliche Russland erhalten, jedoch schafft es die atlantische Frontalzone ein Tiefdrucksystem bei Skandinavien (28. Okt.) zu platzieren. Das führt dazu, dass sich die folgenden Tiefdrucksysteme immer weiter nach Osten durchsetzen können, so dass die Frontalzone das Wettergeschehen in den letzten Oktober-Tagen in Deutschland weitgehend beeinflussen sollte. Als Folge daraus sind Schnellläufer oder Sturmereignisse nicht ausgeschlossen (40-90 km/h). Ob das Hoch im Osten im weiteren Verlauf noch etwas dagegen halten kann, muss abgewartet werden - als relativ gesichert gilt, dass das Wetter in der Westhälfte wechselhafter wird, so dass dort mit mehr Niederschlag als in der Osthälfte gerechnet werden muss. Schafft es das osteuropäische Hoch den anrennenden Tiefdrucksystemen etwas entgegenzusetzen, so ergeben sich für die ersten November-Tage zwei unterschiedliche Wettervarianten - mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im November.

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