Bis zum 8. Januar ist mit hoher Wahrscheinlichkeit (76%) davon auszugehen, dass das Wetter mild und wechselhaft bleibt, wobei zum Wochenende hin die Sonnenstrahlen allmählich zunehmen werden. Und wann kommt nun der Winter? Statistisch gesehen kommt der Hochwinter meist in der Zeit zwischen dem 13. und 24. Januar mit Kontinentalhochdruckwetterlagen und eisigen Temperaturen. Blickt man auf die aktuelle Simulation der Wettermodelle, so ist diese Wetterlage nicht in Sicht. Für Freunde des Winterwetters wäre nun eine längere Periode mit "Kahlfrost" vermutlich auch nicht wünschenswert. Betrachtet man das Grundrauschen, so ist auch heute das Thema major warming, die Plötzliche Stratosphärenerwärmung, weiterhin präsent und sollte bis zum 7. Januar abgeschlossen sein. Wetter wirksam könnte dieses Phänomen in Mitteleuropa im zweiten Januar Drittel werden, wenn sich daraus ein Polarwirbelsplit bildet - dieser wird aktuell zum 10. Januar hin von den Wettermodellen zwischen dem sibirischen Hoch und einem Hoch am Bering Meer simuliert. Passend dazu "schwingt" der AO-Index ab dem 11. Januar deutlich negativ, was einen "gestörten" Zustand des Polarwirbels beschreibt und auch der NAO-Index wird zunehmend negativer. Anders ausgedrückt, die theoretisch winterlichen Faktoren nehmen zu, so dass winterliche Optionen im zweiten Januar Drittel gegeben sind. Auch der Wettertrend der Kontrollläufe geht zunehmend auf ein normales, Jahreszeiten typisches Maß zurück, wobei die Unsicherheiten ab dem 8. Januar zunehmen. Das Langfristmodell bleibt bei seiner Wettervorhersage für den Januar bei 2-3 Grad zu warmen Wetter, welches zudem noch zu nass ausfallen soll. Der Februar hingegen wird normal bis leicht zu mild simuliert.

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