Nach dem kurzen nasskalten Winterintermezzo vom kommenden Wochenende zeichnet sich im weiteren Verlauf ein zunächst typischer Wetterverlauf im November ab. Nach den neusten Modellberechnungen könnte sich bereits im ersten November Drittel ein erneutes Hochdrucksystem über Mitteleuropa etablieren (Wahrscheinlichkeit liegt bei 38%). Extreme Schwankungen in Richtung Winter oder gar sehr milden Temperaturen sind derzeit nicht zu erkennen. Das Langfristmodell zeigt für den Winter 2012/2013 weiterhin normale Bedingungen - einzig der Januar wird leicht zu warm simuliert. Auffällig ist aber die Niederschlagsverteilung in Europa - wobei südlich der Alpen nur sehr wenig Niederschlag fallen soll, während die Gebiete nördlich davon deutlich zu nass gerechnet werden. Schlussfolgernd aus dieser Simulation könnte daraus eine aktive Westwetterkomponente (vor allem im Januar 2013) enstehen. Grundsätzlich deuten alle weitere Faktoren auf einen normalen, bzw. leicht zu kalten Winter hin - Eindeutige Hinweise auf einen "Eiswinter" fehlen derzeit.

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