Noch 13 Tage bis Weihnachten und noch immer kein Wintereinbruch (abgesehen von Lagen oberhalb 1.000 Meter). Aber es gibt so etwas wie ein Silberstreif am Horizont, denn die Drehung der Höhenströmung (550 hpa Fläche - 5.500 Meter Höhe) wird konsequent von beiden Wettermodellen um den 18. Dezember herum gerechnet. Somit sind - zum heutigen Stand - schon zum kommenden Wochenende Schneeschauer bis in tiefe Lagen möglich mit einer Dauerfrostgrenze um 400 Meter, so dass sich oberhalb etwa 300 Meter auch eine Schneedecke ausbilden kann. Anschließend wird es spannend: das amerikanische Wettermodell lässt im weiteren Verlauf eine relativ milde Hochdruckkomponente über Mitteleuropa zu, während das europäische Wettermodell mehr und mehr eine Trogwetterlage über Mitteleuropa entstehen lässt. Wohin geht nun also der Trend - gibt es anschließend Winter und damit den lang ersehnten Schnee 2011? Dazu gibt es nur einen Trend, der nach den Kontrollläufen eher die Variante des europäischen Wettermodells stützt. Vielleicht wird es dann so kurz vor Weihnachten ja doch was mit weiße Weihnachten?

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