Unbeständig mit Schauern und Gewittern aber überwiegend warm - am Dienstag und Mittwoch teils auch schwül-heiß - zeigen sich die kommenden Tage in der aktuellen Wettervorhersage bis einschließlich Sonntag. Darüber hinaus simulierten in den vergangenen Tagen die Wettermodelle im Zeitraum 26./31. Juli einen Trend zu einer Normalisierung, bzw. leicht zu kühlen Temperaturwerten. Dieser Trend bestätigt sich heute erneut. So simuliert das amerikanische Wettermodell im Zeitraum 24./26. Juli eine langsame Verlagerung der Tiefdruckaktivität über Skandinavien, welche im weiteren Verlauf zwischen dem 26./31. Juli kühlere Luftmassen aus nordwestlichen Richtungen nach Deutschland führen kann. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so verläuft die Tiefdruckrinne etwas südlicher was dazu führen kann, dass eine nördliche Strömungskomponente zeitlich nach hinten verschoben werden kann und die Temperaturen sich im Zeitraum 26./28. Juli mäßig warm, über dem Norden zeitweilig auch leicht zu kühl entwickeln können. Der Grundcharakter bleibt bei beiden Simulationen wechselhaft ausgeprägt, so dass im Zeitraum 26./31. Juli mit immer wieder mit Niederschlägen gerechnet werden kann. Eine stabile Hochdruckwetterlage bleibt zum heutigen Stand bis Ende Juli somit wenig wahrscheinlich - wie kühl kann es denn werden? Die Kontrollläufe simulieren mit ihren Mittelwerten im Zeitraum zwischen dem 26./29. Juli gegenüber dem langjährigen Mittelwert ein mit 2/4 Grad zu kühles Temperaturniveau. So liegt das Temperaturspektrum am 27. Juli zwischen +14/+23 Grad (Mittelwert: +18 Grad über dem Norden und Osten und +20 Grad über dem Süden und Westen) und am 31. Juli zwischen +15/+29 Grad (Mittelwert: +23 Grad über dem Osten, sonst +20/+21 Grad). Ob sich darüber hinaus der vorsichtige Trend für eine stabile Wetterlage des amerikanischen Wettermodells in den ersten August-Tagen bestätigt, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter August.

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