Die Wettermodelle sind sich in ihren Simulationen über das Wetter ab dem 14. Juli noch nicht einig. Das amerikanische Wettermodell positioniert über Skandinavien ein Tiefdrucksystem und das aktuelle Hochdruckgebiet bei England wandert nach Westen hin ab, so dass ein möglicher Zustrom kühlerer Luftmassen ab dem 17. Juli in Betracht gezogen werden muss (im Norden auch schon zum 14. Juli). Anders die Simulation des europäischen Wettermodells, wo die Hochdruckbrücke über Mitteleuropa erhalten und somit das sommerliche Wetter bis zum 20. Juli dominierend bleibt. Nichtsdestotrotz ist die Hochdruckstruktur über Mitteleuropa im "gesunden" Zustand und zum aktuellen Stand ist ein Durchgreifen der atlantischen Frontalzone nicht zu erkennen - eher das Gegenteil ist der Fall. Mit zunehmender Wahrscheinlichkeit (58 Prozent) werden die Tiefdrucksysteme bei Skandinavien in nördliche Richtung abgedrängt, so dass sich im letzten Juli-Drittel über Mitteleuropa eine Südwestwetterlage einstellen könnte. Das Langfristmdell bestätigt diese Theorie mit einem deutlich zu trockenem Wetter im Juli in einem breiten Streifen zwischen England, Frankreich, Deutschland, Polen bis in das westliche Russland reichend. Dabei ist die Temperaturprognose im Westen von Europa normal, im Osten eher leicht zu kühl was mit den östlich "abrutschenden" Trogsystemen zusammenhängt. Im August ist nach dem Langfristmodell weiterhin mit normalen Temperaturen Niederschlagssummen zu rechnen.

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