Eine hochsommerlichen Wetterphase im ersten Juli-Drittel wird zunehmend wahrscheinlicher. Zwar haben beide Wettermodelle noch unterschiedliche Simulationen, am Ende kommt jedoch entweder eine Hochdruckbrücke oder ein eigenständiges Hochdrucksystem über Mitteleuropa zustande - beide Varianten sind durchaus hochsommerliche Lösungen. Der Grund hierfür ist weiterhin die Positionsverschiebung des Jetstreams von Süd nach Nord, was es dem Hochdruck erst ermöglicht, seine Achse in Richtung Norden zu verschieben. Die Verlagerung der Hochdruckachse geschieht in der kommenden Woche und sollte bis zum Wochenende abgeschlossen sein. Zunächst bildet sich von Portugal über Spanien, Frankreich und dem westlichen Russland eine (noch) labile Hochdruckbrücke, die daraus resultierende Wetterlage ist eine Südwestwetterlage, welche im Südosten schöneres Wetter als im Norden zur Folge hat. Die Temperaturen steigen in der kommenden Woche auf verbreitet +23/+27, im Norden auf +18/+21 Grad - dabei gelingt es zum heutigen Stand einem Tiefdrucksystem seinen Einfluss am Mittwoch noch einmal über Deutschland mit regnerischem Wetter und kühleren Temperaturen geltend zu machen, sonst bleibt es bei örtlichen Schauer und Gewitter. Zum Wochenende hin stabilisiert das Azorenhoch mit einem breiten Keil bis in das westliche Russland die Hochdruckbrücke über Mitteleuropa, Deutschland liegt in der nördlichen bis östlichen Strömungskomponente, was im wesentlichen den Anstieg der Temperaturen auf über 30 Grad verhindert - +25/+30 Grad sind für die meisten Menschen wohl auch die angenehmere Temperaturen. Das europäische Wettermodell sieht den Kernhochdruck über England, wobei Deutschland ebenfalls in der nördlichen bis östlichen Luftanströmung liegt und damit die ganz heißen Sommertemperaturen verhindert werden. Günstig in jedem Fall der Zeitraum in der der Umbau der Großwetterlage stattfindet - vom 3.Juli bis 10. Juli ist die Siebenschläferzeit.

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